Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo startete in Australien mit der Bestzeit © FGlaenzel

Jorge Lorenzo fährt im ersten Freien Training auf Phillip Island knapp vor Marc Marquez die Bestzeit - Stefan Bradl mit einigen langsamen Runden

Weltmeister Jorge Lorenzo startete in Australien mit der Bestzeit. Der Yamaha-Werksfahrer umrundete den 4,4 Kilometer langen Kurs in 1:23,167 Minuten und kam dank des neuen Asphalts bis auf eine Zehntelsekunde an den Rundenrekord aus dem Jahr 2008 heran. WM-Favorit Marc Marquez (Honda) blieb Lorenzo auf den Fersen und kam in seinem ersten MotoGP-Training auf Phillip Island bis auf 0,088 Sekunden an Lorenzos Bestzeit heran.

Der Rest des Feldes lag zurück. Alvaro Bautista (Gresini-Honda) führte als Dritter die Verfolger an, lag aber bereits sechs Zehntelsekunden zurück. Dahinter folgten Dani Pedrosa (Honda), Valentino Rossi (Yamaha) und Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha). Diese drei Fahrer lagen innerhalb einer Sekunde zu Rossi. Bradley Smith (Tech-3Yamaha) kam einmal kurz von der Strecke ab, belegte aber den siebten Platz.

Stefan Bradl stieg eine Woche nach seinem Knöchelbruch auf seine LCR-Honda und fuhr elf Runden. Der Deutsche muss sich nach diesem Training erneut einer ärztlichen Untersuchung stellen. Ein Rennstart ist unwahrscheinlich. Auf die Spitze fehlten Bradl knapp vier Sekunden, womit er als 20. mitten im CRT-Feld landete. Auch Ducati hatte Rückstand. Nicky Hayden, der im nächsten Jahr eine Production-Honda im Aspar-Team fahren wird, kam auf Rang acht. Es fehlten 1,5 Sekunden auf die Spitze.

Andrea Dovizioso wurde mit 2,1 Sekunden Rückstand Zehnter. Bester CRT-Vertreter war diesmal Randy de Puniet (Aspar) als Neunter. Der Franzose schob sich zwischen das Ducati-Duo. Rund zehn Minuten nach Trainingsbeginn stürzte Yonny Hernandez von seiner Pramac-Ducati. Den letzten Platz belegte Lokalmatador Damian Cudlin (PBM), der außerhalb der 107-Prozent-Marke blieb.

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