Dani Pedrosa war langsamer als am Freitag und doch der Schnellste © FGlaenzel

Dani Pedrosa (Honda) verteidigt in Malaysia im dritten Freien Training Platz eins an der Spitze - Das Feld rückt enger zusammen - Stefan Bradl Vierter

Honda-Pilot Dani Pedrosa fuhr auch im dritten Freien Training die Bestzeit. Vereinzelt fielen am Samstagvormittag Regentropfen auf den Sepang-Kurs in Malaysia, doch es blieb trocken und die Fahrer waren problemlos mit Slicks unterwegs. Es dauerte allerdings lange, bis die Zeiten des Vortages erreicht wurden. Pedrosa stellte in 2:00,877 Minuten die Bestzeit auf, blieb aber mehrere Zehntel über seiner Freitagsmarke. Dagegen präsentierte sich Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo stärker.

Der Spanier legte deutlich zu und kam der Bestzeit von Pedrosa bis auf 0,046 Sekunden nahe. Auch sein Teamkollege Valentino Rossi war deutlich schneller unterwegs als am Freitag und schob sich auf Rang drei. Dem Superstar fehlten auch nur 93 Tausendstelsekunden auf Pedrosa. Dagegen fuhr Marc Marquez nur acht Runden mit seiner Honda. Auch er konnte sich wie sein Teamkollege nicht steigern und belegte mit einem Rückstand von einer Sekunde Rang sieben.

Generell schob sich das Feld am Samstagvormittag zusammen. Auch der Deutsche Stefan Bradl (LCR-Honda) legte zu und kam auf Rang vier. Er war lediglich um zwei Zehntelsekunden langsamer als Pedrosa. Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) und Alvaro Bautista (Gresini-Honda) belegten die Plätze fünf und sechs. Das Ducati-Duo Andrea Dovizioso und Nicky Hayden war auf den Positionen acht und neun zu finden.

Dovizioso konnte den Rückstand auf eine Sekunde verkürzen. Rookie Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) rundete die Top 10 ab. Abgesehen vom Honda-Duo Pedrosa und Marquez konnten alle Fahrer in den Top 10 ihre Zeiten vom Freitag verbessern. Diese zehn Fahrer sind in der kombinierten Zeitenliste der drei Freien Trainings direkt für Q2 im Qualifying qualifiziert.

In den Schlussminuten lieferten sich Smith und Aleix Espargaro (Aspar) ein Fernduell um den entscheidenden zehnten Platz. Für Espargaro reichte es um eine Zehntelsekunde nicht und er landete auf Rang elf. Damit muss der schnellste CRT-Mann in Q1 antreten. Auch Andrea Iannone (Pramac-Ducati) wird am Nachmittag im ersten Qualifying-Abschnitt fahren müssen. Yonny Hernandez (Pramac) und alle weiteren CRT-Piloten sind ebenfalls in Q1 vertreten.

Direkt für Q2 qualifiziert:

Teilnehmer in Q1:

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