Marc Marquez entschuldigt sich nach einem engen Manöver bei Andrea Dovizioso © FGlaenzel

Marc Marquez ist zum zweiten Mal mit der MotoGP-Honda in Sepang, ist am Freitag aber langsamer als sein Teamkollege Dani Pedrosa - Am Samstag will er angreifen

Sepang ist eine Strecke, die Rookie Marc Marquez mit der MotoGP-Maschine bereits sehr gut kennt. Im vergangenen Winter fanden im fernen Malaysia Testfahrten statt. Damals tastete sich der Spanier an die Honda RC213V heran und ließ sein großes Talent erstmals aufblitzen. Nun kehrte er als WM-Favorit nach Sepang zurück. Am ersten Trainingstag bestimmte Honda auch das Tempo, doch Marquez hatte als Zweiter das Nachsehen gegenüber seinem Teamkollegen Dani Pedrosa. Im zweiten Training betrug sein Rückstand 0,533 Sekunden.

"Wir waren hier vor dem Saisonstart, als ich kaum ein MotoGP-Bike gefahren bin. Deshalb war es interessant, die Dinge jetzt zu vergleichen, nachdem ich viel mehr Runden und Kilometer gefahren bin", erläutert Marquez analytisch. "Ich fühlte mich komfortabel. Das ist sehr wichtig, wenn man versucht in jeder Runde sehr konstant zu sein. Auf eine schnelle Runde fehlte mir eine halbe Sekunde auf Dani, der auch sehr schnell ist. Das ist er in Sepang immer. Meine Pace ist aber nicht zu weit weg."

"Ich muss hart pushen, denn wenn er es kann, heißt dass, dass die Honda diese Zeiten ermöglicht. Ich habe gehofft, dass ich konstanter bin, aber ich hatte auf der Bremse einige Probleme. Diese konnten wir aber im ersten Training lösen. Trotzdem müssen wir noch einige Dinge verbessern, aber ich habe gesehen, dass ich auf Anhieb schnell unterwegs bin."

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