Honda-Pilot Dani Pedrosa fuhr im ersten Training die schnellste Runde © FGlaenzel

Die beiden Honda-Piloten Dani Pedrosa und Marc Marquez geben im ersten Freien Training in Sepang das Tempo vor - Stefan Bradl beim Auftakt Siebter

Die erste Runde in Sepang ging an Honda: Im ersten Freien Training für den Grand Prix von Malaysia fuhr das Honda-Werksduo die schnellsten Runden, während Yamaha Rückstand hatte. Dani Pedrosa setzte sich mit einer Zeit von 2:01,229 Minuten an die Spitze. Der Spanier fuhr seine Bestmarke schon in der sechsten von insgesamt 17 Runden. Um 0,367 Sekunden langsamer war sein Teamkollege Marc Marquez, der sich als Zweiter einreihte. Auch der WM-Führende fuhr seine persönliche Bestzeit schon früh in diesem Training.

Yamaha-Ass Jorge Lorenzo startete als Dritter in das Rennwochenende. Der aktuelle WM-Zweite blieb lange deutlich über den Honda-Zeiten und konnte seinen Rückstand auf Pedrosa am Ende noch auf 0,394 Sekunden verkürzen. Lorenzo fuhr im Gegensatz zu Pedrosa und Marquez seine persönliche Bestzeit erst im letzten Angriff. Alvaro Bautista belegte mit der Gresini-Honda den vierten Platz, und lag etwas mehr als sechs Zehntelsekunden zurück.

Superstar Valentino Rossi (Yamaha) fehlten acht Zehntel auf die Spitze, womit er den fünften Rang belegte. Rossi war der letzte Fahrer innerhalb von einer Sekunde zu Pedrosa. Die Abstände im Feld waren generell groß. Erster Fahrer der Verfolgergruppe war Tech-3-Yamaha-Pilot Cal Crutchlow als Sechster. Stefan Bradl (LCR-Honda) belegte zum Auftakt die siebte Position. Der Rückstand des Deutschen betrug 1,2 Sekunden.

Ducati konnte auch in Sepang das Tempo nicht mitgehen. Das Defizit pro Runde betrug rund 1,5 Sekunden. Nicky Hayden klassierte sich als Achter und Andrea Dovizioso als Zehnter. Dazwischen sortierte sich Bradley Smith mit der zweiten Tech-3-Yamaha ein. Bester CRT-Vertreter war nicht Aleix Espargaro (Aspar) sondern Colin Edwards (Forward). Der Routinier kam mit einem Rückstand von 2,3 Sekunden auf Platz elf. Espargaro belegte hinter Andrea Iannone (Pramac-Ducati) Rang 13.

Im CRT-Feld wurden die Abstände deutlich größer. Luca Scassa, der erneut den verletzten Karel Abraham im Cardion-Team vertritt, hatte beispielsweise als 21. bereits fünf Sekunden Rückstand. Den letzten Platz belegte Ioda-Pilot Lukas Pesek, der knapp sieben Sekunden langsamer als Pedrosa war. Trotz leicht bewölktem Himmel und hoher Luftfeuchtigkeit ging das erste Training weitestgehend reibungslos über die Bühne. Stürze gab es keine.

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