Stefan Bradl ist mit dem Setup seiner Honda RC213V noch nicht zufrieden © LCR-Honda

LCR-Pilot Stefan Bradl beendet den ersten Trainingstag beim Rennwochenende in Silverstone als Neunter und wünscht sich mehr Hinterrad-Grip

Der Trainingsauftakt zum Grand Prix von Großbritannien verlief für LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl nicht besonders gut. Der Deutsche benötigte am Nachmittag 2:03.784 Minuten für seinen schnellsten Umlauf und wurde damit nur Neunter. Zur Spitze fehlten dem ehemaligen Moto2-Weltmeister 1,050 Sekunden. Probleme bereitete dieses Mal nicht die Front der Honda. Viel mehr kritisierte Bradl die mangelnde Haftung am Hinterrad.

"Es lief ein bisschen zäh, weil wir ähnliche Probleme wie in Brünn hatten. Wir sind in den Kurven nicht schnell genug. Wir müssen mehr Haftung am Hinterrad finden, um schneller zu werden. Wir haben am Nachmittag kleine Lösungen gefunden. Doch für morgen ist da sicher noch mehr zu machen. Wir müssen noch zulegen", fordert der Deutsche entschlossen und betont: "Wir müssen einfach schneller werden. So einfach ist das."

Am Nachmittag kam es zu einer Szene mit Aspar-Pilot Aleix Espargaro, der auf einer schnellen Runde war und von Bradl aufgehalten wurde. Der Spanier beschwerte sich, nachdem er sich vorbeibremste. "Ich habe ihn auf einer schnellen Runde ein bisschen aufgehalten. Ich erwartete nicht, dass er so nah an meinem Hinterrad ist. Es tut mir leid. Ich habe ihm eine Runde im Freien Training kaputt gemacht. Da gibt es eigentlich keinen Grund, sich so aufzuregen", erklärt Bradl. "Wir werden das später bereden. Dann wird es schon in Ordnung sein."

Weiterlesen