Die Aprilia erhält in der kommenden MotoGP-Saison mehr Leistung © Aspar

Aprilia legt in der kommenden Saison nach und baut einen neuen Motor mit pneumatischen Ventilen und entwickelt ein Seamless-Getriebe

Das Aspar-Team wird auch in der kommenden Saison mit Aprilia arbeiten. Das stellte Teammanager Gino Borsoi im Rahmen des Grand Prix von Großbritannien klar. Seit 2012 geht das Team mit der ART an den Start, die für die kommende Saison gründlich überarbeitet wird. In Italien arbeitet man an einem neuen Motor, der pneumatische Ventile verwendet, um höhere Drehzahlen zu erreichen.

Borsoi bestätigt: "Wir haben gute Nachrichten von Aprilia. Ab dem kommenden Jahr haben wir ein neues Paket - Motor, Rahmen und Aerodynamik. Wir sind ziemlich froh darüber und werden im kommenden Jahr ein sehr gutes Motorrad haben", erklärt der ehemalige Grand-Prix-Pilot 'MotoGP.com'. Noch unklar ist, ob Aprilia als MSMA-Nennung an den Start geht oder als Non-MSMA-Teilnehmer auf die Einheitselektronik zurückgreift.

"Es ist noch nicht entschieden, ob wir mit der Dorna-Elektronik fahren. Ich denke, dass wir es in ein paar Wochen wissen werden", bemerkt Borsoi. Aprilia hat mit der ART Probleme, mit der limitierten Benzinmenge über die Distanz zu kommen. Andererseits ist die Aprilia-Elektronik eine der Stärken der ART. Wer in der kommenden Saison auf den beiden Aspar-Maschinen sitzen wird, ist noch unklar. Bis spätestens Misano soll es eine Entscheidung geben. Zudem ist noch offen, ob Aprilia ein Seamless-Getriebe einsetzen wird. Laut Borsoi gibt es bereits erste Prototypen.

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