Karel Abraham hatte bei seinem Heimrennen kein einfaches Wochenende © Cardion AB

Beim Heimrennen in Brünn kämpft Karel Abraham mit starken Schulterschmerzen und quält sich über die Distanz - Teilnahme in Silverstone fraglich

Cardion-Pilot Karel Abraham kam beim Rennen in Brünn als 19. ins Ziel. Damit verpasste der Tscheche die Punkteränge beim Heimrennen deutlich. Schuld am schlechten Abschneiden waren die Schmerzen, die Abraham im Schulterbereich beklagen musste. Dadurch konnte der ART-Pilot nicht wie gewohnt fahren und dachte sogar daran, das Rennen vorzeitig aufzugeben.

"Das Ziel war, das Rennen zu beenden. Von diesem Standpunkt her war es nicht schlecht, doch der 19. Platz ist kein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann", bemerkt Abraham. "Am Morgen versuchten wir, im Warmup ohne Schmerzmittel zu fahren, um deren Wirksamkeit im Rennen zu steigern. Nach dem Start ging ich an Lukas vorbei. Aoyama drängte mich in der dritten Kurve weit nach außen und Lukas ging wieder vorbei."

"In der Schwantz-Kurve berührte mich Bauer und ich grübelte, wie ich das eigentlich noch retten konnte. Es war nicht gut, weil ich dadurch eingebremst wurde und mein Körper eine weitere Kollision verdauen musste. Meine Schulter begann, Schmerzen zu bereiten. Ich fuhr mit Staring und dachte in der zweiten Rennhälfte daran, wegen der Schmerzen aufzugeben. Als es nur noch acht Runden waren, entschied ich mich, das Rennen zu beenden", berichtet der Tscheche, der mit dem Gedanken liebäugelt, am kommenden Wochenende in Silverstone nicht zu fahren. "Wir überlegen, ein Rennen auszulassen und in Misano zurückzukehren."

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