Cal Crutchlow wollte sich Alvaro Bautista und Valentino Rossi vom Leib halten © Bridgestone

Beim Rennen in Brünn kann Tech-3-Pilot Cal Crutchlow seine Pole-Position nicht umsetzen und geht nach einem Sturz in Runde neun leer aus

Yamaha-Pilot Cal Crutchlow erlebte nach der Pole-Position am Samstag beim Rennen in Brünn kein Happy End. Nach einem durchwachsenen Start reihte sich der Brite auf Position vier ein und kämpfte gegen Alvaro Bautista und Valentino Rossi. Das spanische Spitzentrio fuhr eine Lücke heraus. Diese wollte Crutchlow nach einigen Runden wieder schließen. Dabei übernahm sich der Tech-3-Pilot und stürzte in Runde neun.

"Ich bin enttäuscht, doch ich musste hart pushen, um Bautista und Rossi davonzufahren", verteidigt Crutchlow das hohe Risiko. "Lorenzo lieferte einen unglaublichen Start ab. Seine erste Runde war richtig stark. Das setzte uns alle unter Druck. Ich war mit meinem Tempo zufrieden und fühlte mich wohl. Doch dann machte ich einen Fehler. Ich wollte mich zurück in den Kampf ums Podium bringen, doch dabei verlor ich die Front."

"Ich bin mir sicher, dass ich hätte Vierter werden können. Ich fuhr mit dem beschädigten Motorrad weiter und war schnell und konstant. Ich gab nicht auf", berichtet der Brite, der am Ende als 17. dennoch leer ausging. Am kommenden Wochenende geht es in Silverstone weiter. "Es ist nicht die optimale Vorbereitung für mein Heimrennen in Silverstone, doch ich komme mit dem Wissen dorthin, das Tempo zu haben und an der Spitze kämpfen zu können."

"Ich bin gespannt auf Silverstone und weiß, dass die Unterstützung der britischen Fans unglaublich sein wird. Hoffentlich kann ich ihnen einen Grund geben, damit sie jubeln können", so Crutchlow. Durch den Nuller in Tschechien konnte Crutchlow sein Punktekonto nicht aufstocken. Er kommt als WM-Fünfter mit 127 Punkten zum Heimrennen.

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