Nicky Hayden war mit dem ersten Tag in Brünn nicht besonders zufrieden © Ducati

Ducati-Werkspilot Nicky Hayden beendet den ersten Trainingstag in Brünn als Zehnter - Setup der Desmosedici muss noch verbessert werden

Mit einer Zeit von 1:57.896 Minuten verpasste Ducati-Werkspilot Nicky Hayden die Vorgabe von Stefan Bradl am ersten Trainingstag zum Grand Prix von Tschechien um 1,396 Sekunden. Der US-Amerikaner hoffte vor dem Rennwochenende, näher dran zu sein, doch der Wunsch ging bisher nicht in Erfüllung. Auch Teamkollege Andrea Dovizioso kam nicht über Position neun hinaus und war lediglich eineinhalb Zehntelsekunden schneller.

"Wir haben die Federn und die Fahrhöhe geändert. Ich konnte meine Rundenzeiten verbessern. Doch die Reifen haben ziemlich stark nachgelassen. Wir haben heute einige Dinge verbessert und gleichzeitig andere Aspekte verschlechtert", berichtet Hayden. "Das ist normal. Man muss immer einen Kompromiss finden. Ich kann nicht behaupten, dass wir den bereits gefunden haben."

Nach wir vor grübelt Hayden, wie er die Ducati verbessern kann. "Es ist ein ziemlich besonderes Motorrad, das dem Fahrer leider nicht genug Feedback und Vertrauen vermittelt, um am Limit zu fahren. Im Moment haben wir Probleme mit dem Einlenkverhalten. Zudem gibt es viele kleine Probleme. Es ist kein einfach zu fahrendes Motorrad", hält der Weltmeister von 2006 fest.

In Brünn hat Hayden zwei gleiche Desmosedicis zur Verfügung. Die Spezifikation entspricht aber nicht der von Teamkollege Dovizioso. "Es ist besser, zwei gleiche Motorräder zur Verfügung zu haben. Man muss die gleiche Spezifikation haben, um die Motorräder zu vergleichen", bemerkt Hayden, der am Freitag zwei Schwingen mit unterschiedlichen Steifigkeiten verglich.

Weiterlesen