Cal Crutchlow benütigte 1:56.800 Minuten für seine schnellste Runde © Tech 3

Der neue Tank verursacht bei Tech 3 auch in Brünn Fragezeichen: Cal Crutchlow tut sich schwer, ein passendes Setup für das neue Bauteil zu finden

Auch wenn Tech-3-Pilot Cal Crutchlow nach den beiden Freitagstrainings in Brünn nur Sechster war, zog der Brite ein positives Fazit. Nur drei Zehntelsekunden verlor der Brite auf die schnellste Zeit des Tages. "Die Rundenzeiten sind sehr eng beieinander. Da mache ich mir keine Sorgen", bemerkt er. "Wir haben vier verschiedene Setups probiert - jedes hatte Vor- und Nachteile."

"Ich habe einen neuen Tank und eine neue Sitzbank. Ich habe das ganze Jahr danach gefragt, doch ich mag es nicht wirklich. Das kann vorkommen. Ich hatte aber noch nicht genug Zeit, um damit ein Setup zu erarbeiten", erklärt Crutchlow. "Ich denke, dass es schlimmer wird, wenn wir auf die alte Spezifikation zurückwechseln. Dann verlieren wir bei Rennbeginn zu viel Zeit." Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten beschwerte sich der Yamaha-Pilot nicht über die Bodenwellen. "Ich hatte nicht den Eindruck, dass es so wellig ist", so Crutchlow.

"Wenn ich viel Haftung habe, kann ich das Motorrad gut verzögern. Doch sobald die Haftung nachlässt, kann ich das Motorrad nicht abbremsen, bin in den Kurven langsam und kann schlecht Beschleunigen. Es ist eine Katastrophe", schimpft der Brite. "Ich bin mit der Platzierung nicht zufrieden, doch der Rückstand ist gering. Das Tempo der Top 6 ist ziemlich ähnlich. Das ist gut, weil das ein spannendes Rennen verspricht."

Die Werkspiloten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi beendeten den ersten Trainingstag vor Crutchlow. Den zusätzlichen Test in der Sommerpause sieht Crutchlow aber nicht als entscheidenden Vorteil an. "Sie waren hier, um das Getriebe zu testen. Sicher haben sie auch am Setup gearbeitet, doch beim Test war es deutlich wärmer. Die Rundenzeiten waren nicht so gut wie heute", analysiert er. "Wenn ich hier getestet hätte, hätte das keinen Unterschied ausgemacht, denke ich."

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