MotoGP-Neuling Marc Marquez gewann zuletzt drei Rennen in Folge © FGlaenzel

Der Rookie freut sich auf das Kennenlernen der Strecke in Brünn mit einer MotoGP-Maschine und schiebt Jorge Lorenzo die Favoritenrolle zu

Honda-Werkspilot Marc Marquez kommt nach den Siegen am Sachsenring, in Laguna Seca und in Indy mit einer breiten Brust nach Brünn. In der Fahrerwertung konnte sich der junge Spanier bei den vergangenen Rennen einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Titelverteidiger Jorge Lorenzo liegt bereits 35 Punkte zurück. Teamkollege Dani Pedrosa hat immerhin 21 Punkte Rückstand.

"Vor wenigen Tagen waren wir noch in Indy und jetzt sind wir in Brünn. Kommende Woche sind wir bereits in Silverstone. Es ist ein wichtiger Punkt in der Saison", bemerkt Marquez vor dem Grand Prix von Tschechien. Der Rookie rechnet am Wochenende mit Yamaha, obwohl Honda in den beiden vergangenen Jahren die Sieger stellte. "Yamaha wird hier stark sein, weil sie testen konnten. Jorge ist in der Regel recht schnell hier, doch das trifft auch auf Valentino zu. Wir werden wie bei jedem anderen Rennen unser Bestes geben."

"Man kann den Kurs nicht mit Indianapolis, Laguna Seca oder dem Sachsenring vergleichen. Es ist einer der breitesten Kurse im Kalender. Es wird mit der MotoGP-Maschine sicher interessant sein", schildert Marquez. "Ich denke, dass es in den anstehenden Rennen an der Spitze eng zugehen wird. In der Meisterschaft ist es alles ziemlich eng beieinander. Es liegt noch die halbe Saison vor uns."

Marquez ist auch in Brünn einer der Favoriten. Nach seinem 30. Grand-Prix-Sieg beim Rennen in Indianapolis stellt sich die Frage, wer ihn und Honda noch schlagen soll. Doch ganz so sicher ist sich der amtierende Moto2-Champ nicht und macht stattdessen auf die Problemzonen seiner RC213V aufmerksam: "Wir können die Haftung in Schräglage noch verbessern. Da ist Yamaha stärker. Und auch beim Umlegen könne wir uns sicher noch steigern."

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