Stefan Bradl konnte den Anschluss an die zweite Gruppe nicht halten © Honda

Die Trainingsstürze raubten Stefan Bradl das Selbstvertrauen - Deshalb kommt der Deutsche beim Grand Prix in Indianapolis nicht über Rang sieben hinaus

Stefan Bradl konnte in Indianapolis nicht an seine Form von Laguna Seca anknüpfen. Bereits im Qualifying lief es nicht optimal und der Deutsche musste den Grand Prix von Startplatz acht in Angriff nehmen. Zunächst arbeitete sich der Deutsche an einigen Konkurrenten vorbei und fuhr hinter Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) und Alvaro Bautista (Gresini-Honda) auf Rang sechs. Mit Fortdauer des Rennens konnte Bradl das Tempo aber nicht halten und fiel zurück. Schließlich musste er auch Valentino Rossi (Yamaha) ziehen lassen.

Der deutsche Hoffnungsträger kam einsam und alleine als Siebter ins Ziel. Sein Rückstand auf Sieger Marc Marquez (Honda) betrug 24,8 Sekunden. "Ich bin etwas enttäuscht von diesem Ergebnis. Schon das gesamte Wochenende hatte ich gemischte Gefühle. Zu Beginn war ich noch sehr stark, aber durch die drei Trainingsstürze verlor ich etwas das Selbstvertrauen", gibt Bradl zu.

"Wir versuchten das Motorrad anzupassen, aber durch die Änderungen war es im Rennen sehr schwer zu fahren. Ich konnte über die Distanz nicht das gleiche Tempo halten, weil ich zu müde wurde. Deshalb verlor ich den Anschluss. Nun versuche ich in Brünn wieder vorne dabei zu sein." Brünn ist für Bradl eine gute Strecke, denn in Tschechien feierte er vor fünf Jahren seinen ersten Grand-Prix-Sieg in der 125er-Klasse.

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