Dani Pedrosa muss sich noch ein wenig lockerer machen © Repsol

Dani Pedrosa muss zugeben, dass er nach seinem Schlüsselbeinbruch erst wieder mit seinem Motorrad warm werden muss, doch das wird von Runde zu Runde besser

Drei Wochen hatte Dani Pedrosa seit Laguna Seca jetzt Zeit, seinen Schlüsselbeinbruch, den er sich am Sachsenring zugezogen hatte, heilen zu lassen. Bekanntermaßen heilt Zeit ja alle Wunden, darum entschloss sich der Spanier gegen eine Operation und für eine natürliche Heilung. In Indianapolis saß der Honda-Werkspilot nun zum ersten Mal wieder auf einem Bike - und hat gemerkt: Er braucht noch etwas Eingewöhnungszeit.

"Nach drei Wochen Rehabilitation, in denen ich mich kaum bewegt habe, war ich ein wenig steif", berichtet er über seine ersten Fahrversuche im Training, "aber ich denke, dass sich das mit mehr Runden lösen wird." Das hat in der zweiten Session, in der er gleich Zweiter werden konnte, schon gut geklappt. "Ich bin einfach lockerer geworden", erzählt er über das Geheimnis. Schmerzen seien zwar noch vorhanden, aber schon merklich besser. "Das ist wichtig", so Pedrosa.

Ansonsten war es für den Honda-Piloten schon fast wieder "business as usual". "Es ist erst der erste Tag. Es war ziemlich rutschig und es braucht noch ein bisschen Verkehr von den Fahrern, um besonders das Infield sauber zu fahren", schildert er seine Trainingseindrücke. Bei kühlen Temperaturen habe er zumindest zu Beginn heute Morgen daher lieber nur auf die weichere Reifenmischung gesetzt - für ihn auch eine Prognose in Richtung Wochenende: "Es sieht wolkiger aus als in den vergangenen Jahren. Wir müssen schauen, welche Reifen unter diesen Bedingungen am besten arbeiten."

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