Der harmlose Ausrutscher warf Stefan Bradl nicht aus der Bahn © FGlaenzel

Stefan Bradl ist auch in Indianapolis im Freien Training ganz vorne dabei - Zudem stellte der Deutsche einen neuen Geschwindigkeitsrekord in Indianapolis auf

Stefan Bradl mischte in Indianapolis in den ersten beiden Freien Trainings im Spitzenfeld mit. Am Freitagnachmittag landete der Deutsche auf dem dritten Rang und musste sich nur den beiden Honda-Werksfahrern geschlagen geben. Sein Rückstand auf Marc Marquez betrug 0,179 Sekunden. Zu Beginn des zweiten Freien Trainings produzierte Bradl zudem einen harmlosen Sturz. Das beeinträchtigte sein Selbstvertrauen aber nicht. "Es war ein guter erster Tag für uns. Ich habe einen guten Speed und fühle mich auf dem Motorrad wohl", lautet das positive Fazit des Zahlingers.

"Zu Beginn des Nachmittagstrainings hatte ich etwas Mühe mit der Frontpartie und bin deshalb ausgerutscht. Wir fanden aber sofort eine Lösung dafür und ich konnte anschließend wieder mit meiner normalen Pace fahren. Die Streckenoberfläche war nicht so gut, wie sie am Samstag und Sonntag sein sollte. Wir müssen also noch warten, bis die Streckenverhältnisse besser sind."

Trotzdem war der Wochenendauftakt gelungen."Wir sind in der richtigen Richtung. Deshalb bin ich mit der drittbesten Zeit auch zufrieden, weil es ein guter Start ins Wochenende war." Zudem stellte Bradl am Nachmittag einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Er passierte die Lichtschranke mit 336,5 km/h. Noch nie war ein Motorrad im altehrwürdigen Indianapolis so schnell. Damit löste der Moto2-Champion des Jahres 2011 Dani Pedrosa ab, der seit dem Vorjahr mit 335,7 km/h den Rekord inne hatte.

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