Jorge Lorenzo zeigte am Freitag sein neues Helmdesign, die grüne Mamba © Yamaha

Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha) ist in Indianapolis körperlich wieder auf der Höhe und rechnet für das Qualifying mit einer deutlichen Steigerung

Yamaha hatte in den beiden Freien Trainings auf dem Infield-Kurs in Indianapolis Rückstand auf Konkurrent Honda. Jorge Lorenzo belegte am Vormittag Rang drei und lag knapp eine halbe Sekunde hinter Marc Marquez zurück. Am Nachmittag verkürzte der Weltmeister den Rückstand auf den derzeitigen WM-Führenden auf knapp unter drei Zehntel, doch er rutschte auf Platz vier zurück. Viel wichtiger war, dass Lorenzo keine körperlichen Probleme hatte. Sein operiertes linkes Schlüsselbein hielt und er hatte keine Schwierigkeiten.

"Das Gefühl mit dem Schlüsselbein ist gut. Es ist noch nicht zu 100 Prozent perfekt, aber beinahe. Ich habe beim Fahren auf hohem Niveau kaum Probleme", nickt Lorenzo zuversichtlich und bewertet anschließend die Performance: "Wir sind noch weit vom Rundenrekord entfernt, denn die Strecke war noch sehr rutschig. Im Gegensatz zum Vorjahr glaube ich, dass wir einfacher um das Podest kämpfen können."

"Ich habe hier im Jahr 2009 zwar gewonnen, aber gewöhnlich fällt es mir hier nicht so leicht. Manchmal sind hier die anderen Yamaha-Fahrer schneller als ich, aber soweit war es ein guter Start", bewertet Lorenzo seine Zeiten positiv. "Am Vormittag waren die Streckenverhältnisse besser als erwartet. Es wurde über den Tag dann zusätzlich besser, weshalb sich am Nachmittag alle Fahrer steigern konnten."

"Wir haben vor allem auf der Bremse noch einige Probleme, aber wir können die Zeiten noch deutlich verbessern. Am Nachmittag bin ich nicht so viele Runden gefahren. Ich wollte eigentlich mehr fahren, aber die rote Flagge kostete Zeit. Am Ende bin ich auf viele CRT-Fahrer aufgelaufen, weshalb es schwierig war eine freie Runde zu finden."

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