Bradley Smith fährt momentan nicht die gleiche Spezifikation wie Cal Crutchlow © Tech 3

Der Tech-3-Pilot möchte sich noch in dieser Saison dauerhaft in den Top 6 etablieren und hofft, dann besseres Material von Yamaha zu erhalten

Rookie Bradley Smith nimmt die zweite Saisonhälfte als WM-Elfter in Angriff. Bis auf einen Fahrfehler und einen technischen Defekt sah der Brite bei jedem Rennen die Zielflagge. In Barcelona und am Sachsenring wurde Smith jeweils Sechster und erreichte das vorgegebene Ziel für den Rest der Saison. Doch bei beiden Rennen profitierte Smith von Ausfällen und Verletzungen seiner Gegner. In Zukunft möchte der Tech-3-Pilot die Top 6 aus eigener Kraft erreichen.

"Ich würde bei den Rennen gerne noch zwischen sieben und zehn Sekunden finden und strebe bis zum Saisonende Rückstände von etwa 15 Sekunden bei Rennende an. Wenn ich unter realen Bedingungen in die Top 6 fahre, dann ist das gut. Das ist das Ziel im Moment", erklärt Smith. Beim Rennwochenende in Indianapolis möchte der Yamaha-Pilot den Rückstand verkürzen.

"Ich weiß, dass ich aus meinem Paket noch mehr herausholen muss. Es steckt noch etwas Rundenzeit in dem Paket, das ich habe", schildert er. Momentan fährt Smith eine andere Spezifikation als Teamkollege Cal Crutchlow. "Wenn ich das noch finde, dann werde ich sicher etwas von Yamaha erhalten. Sicher wäre es toll, die neuen Teile zu haben. Doch ich hatte noch keine Gespräche mit den Ingenieuren."

"Ich muss im Qualifying noch ein bisschen mehr herausholen. Ich lerne noch, wo das absolute Limit des Motorrads ist. Wir müssen auch noch daran arbeiten, mit vollem Tank besser zu werden", bemerkt Smith. "Beim Rennen in Laguna Seca war es erneut ein Problem. Ich qualifizierte mich vor den Ducatis und Aleix Espargaro und lag in den ersten sechs Runden hinter ihnen. Dann wurde ich schneller und der Motor ging kaputt."

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