MotoGP-Rookie Marc Marquez will das Dirttrack-Training intensivieren © Repsol

MotoGP-Leader Marc Marquez erinnert sich an seine Kindheit und betont, dass Dirttrack-Fahren für MotoGP-Piloten eine Hilfe sein kann

Spätestens als die Königsklasse der Motorrad-Weltmeisterschaft von den US-Amerikanern dominiert wurde, haben auch die Europäer das Dirttrack-Fahren für sich entdeckt. Kenny Roberts, Wayne Rainey und Kevin Schwantz waren die Vorbilder. Heutzutage ist das Dirttrack-Training ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung. Superstar Valentino Rossi hat sich in den vergangenen Monaten eine eigene Strecke bauen lassen, auf der er in der Sommerpause oft anzutreffen war.

Und auch Marc Marquez ist ein Fan des Dirttrack-Trainings. "Als ich jünger war, habe ich das sehr gerne gemacht und Spaß gehabt. Ich bin bereits im Alter von sechs, sieben, acht, neun und zehn Jahren mit solch einem Motorrad in Spanien gefahren. In Amerika ist Dirttrack aber populärer. In Spanien ist es nicht so beliebt", vergleicht der Honda-Werkspilot.

"In diesem Jahr habe ich beschlossen, mit dem Dirttrack-Fahren wieder anzufangen, weil ich es mag und Spaß dabei habe. Man entwickelt ein anderes Gefühl für das Motorrad, weil man in den Kurven sehr schnell ist und das Motorrad dann abbremsen und die Richtung ändern muss. Es ist in etwas so wie in der MotoGP", schildert Marquez. "Man muss das Rutschen kontrollieren und das Gas richtig dosieren."

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