Cal Crutchlow möchte seine Starts in Zukunft deutlich verbessern © Tech 3

Der Yamaha-Pilot gesteht, dass die schlechten Starts seine größte Schwäche sind und erklärt, dass er Siege mit der Ducati Desmosedici für möglich hält

Yamaha-Satellitenpilot Cal Crutchlow konnte sich in der laufenden Saison vor allem in den Trainings und in den letzten Runden der Rennen in Szene setzen. Seine M1 unterscheidet sich durch einen anderen Tank und eine andere Sitzbank von den Werksrennern, die bei Rennbeginn etwas stärker sind. Doch sobald der Tank bei Crutchlows Tech-3-Yamaha leichter wird, kommt der Brite in Fahrt.

Doch dann liegt Crutchlow häufig schon zu weit zurück. In den ersten Runden verliert der momentane WM-Fünfte meist einige Positionen. "Ich mag nicht, wie die Yamaha startet. Es ist nicht gerade eine meiner Stärken", gesteht er im Gespräch mit 'MotoGP.com'. "Ich weiß, dass ich mich in diesem Bereich steigern muss. Es liegt nicht am Motorrad. Sie passt beim Start nicht zu meinem Stil."

"In der ersten Runde verliere ich Plätze. Es liegt nicht alleine am Start sondern auch beim ersten Bremspunkt. Wir wissen, dass wir uns verbessern müssen", schildert Crutchlow und scherzt: "Die Leute sagen: 'Versuche, einen besseren Start abzuliefern.' Doch es ist nicht so einfach und benötigt Zeit. Ich habe drei Jahre benötigt, um in den Rennen schnell zu sein."

In der kommenden Saison muss sich der ehemalige Supersport-Weltmeister nicht mehr mit Satelliten-Material zufrieden geben. In der Saison 2014 erhält Crutchlow endlich das gewünschte Werksmaterial. Ob er mit der Werks-Ducati aber konkurrenzfähiger sein wird als mit der Tech-3-Yamaha, darf momentan bezweifelt werden. Dennoch ist Crutchlow optimistisch, auch in Zukunft um Siege kämpfen zu können.

"Ich denke, dass Ducati Fortschritte machen und das Projekt wieder auf den richtigen Weg bringen wird. Sicher möchte ich Rennen gewinnen. Wer sagt, dass es Ducati nicht wieder schafft und in der Zukunft Rennen gewinnen kann? Es ist eine Chance für mich", betont er. "Ich betrachte es nicht als Alptraum. Ich gehe es unvoreingenommen an und versuche, mein Bestes zu geben."

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