Scott Redding rechnet bereits in seiner MotoGP-Rookie-Saison mit Siegen © Marc VDS

Der Moto2-WM-Leader betont, dass man auch als Rookie von Beginn an schnell sein muss und zeigt wenig Verständnis für Cal Crutchlows Nörgeleien

Marc-VDS-Pilot Scott Redding wird in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich bei Fausto Gresini einen Honda-Production-Racer fahren. Momentan führt der Brite die Fahrerwertung in der Moto2 an. Am Aufstieg in die MotoGP gibt es kaum noch Zweifel. Bereits für seine erste Saison in der Königsklasse hat sich Redding große Ziele gesetzt und träumt von Siegen. Einen ähnlich verhaltenen Start in die Rookie-Saison, wie Bradley Smith ihn in diesem Jahr hatte, möchte Landsmann Redding vermeiden.

"Bradley schlägt sich nicht schlecht für sein erstes Jahr, doch Marquez legt die Messlatte sehr hoch", vergleicht Redding im Gespräch mit 'Bike Social' und stellt klar: "Man bewegt sich auf WM-Level und muss von Beginn an kämpfen. Man kann sich nicht Zeit nehmen. Man muss ab dem ersten Tag Leistung bringen." Großbritannien hat sich in den vergangenen Jahren zu einer starken Motorrad-Nation gemausert. Momentan ist Cal Crutchlow die Galionsfigur der Briten.

Crutchlow hat sich in der laufenden Saison meist als bester Nicht-Werkspilot präsentiert. Doch für Redding ist der Unterschied zwischen der Werks-Yamaha und der Tech-3-Yamaha marginal. "Es hängt davon ab, was man als Satelliten-Maschine bezeichnet, weil Crutchlows Motorrad und Lorenzos Motorrad mehr oder weniger gleich sind", analysiert der Moto2-Tabellenführer kritisch.

"Ich weiß, dass Bradleys Motorrad ein anderes Chassis und einen anderen Tank hat. Doch zwischen Lorenzos und Crutchlows gibt es keinen Unterschied. Die Hersteller können es sich nicht leisten, unterschiedliche Chassis für unterschiedliche Fahrer zu bauen", stellt Redding klar. "Crutchlows Motorrad ist so gut wie Lorenzos, doch wenn man eine Werksmaschine hat, ist es ein kleines bisschen einfacher."

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