Suzuki konnte in Motegi durch das schlechte Wetter nur einen Tag nutzen © FGlaenzel

Testfahrer Randy de Puniet kann am zweiten Testtag trotz zwei Stürzen viele Runden drehen und entscheidet sich für ein Chassis

Das Suzuki-Testteam hat am Mittwoch in Motegi einen Zweitages-Test beendet, der eigentlich nur ein Eintages-Test war. Heftige Regenschauer limitierten die Zeit auf der Strecke. Doch am zweiten Tag konnte Testpilot Randy de Puniet bei etwa 30 Grad Lufttemperatur und knapp 50 Grad Streckentemperatur an der neuen Maschine arbeiten. Am Morgen leistete sich der Franzose zwei harmlose Stürze, bei denen die neue Maschine aber nicht zu stark beschädigt wurde.

Mit einer Zeit von 1:48.600 Minuten war de Puniet etwas langsamer als beim vergangenen Test. "Bei diesem Test hatten wir weniger Glück, was das Wetter angeht", bedauert er. "Den Dienstag verbrachten wir in der Box. Am Mittwoch war der Kurs rutschig und sehr heiß. Der Grip war nicht sehr gut, doch wir konnten einen Weg finden bei den uns zur Verfügung stehenden Chassis-Konfigurationen."

"Ich wählte das mit der besseren Haftung und dem besseren Kurveneingang. Damit werde ich in Misano kommenden Monat weitermachen. Der Regen kam vor dem Testende und ich konnte nicht versuchen, meine Rundenzeit zu verbessern. Doch insgesamt sind wir zufrieden", bilanziert de Puniet, der von Nobuatsu Aoki unterstützt wurde. Der Japaner drehte aber nur fünf Runden.

"Es war ein weiterer guter Tag bei der Entwicklung", bemerkt Testteam-Manager Davide Brivio. "Wir konnten unterschiedliche Tests absolvieren mit unterschiedlichen Setups. Wir haben das Motorrad bei unterschiedlichen Bedingungen probiert, um das Verhalten besser zu verstehen. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen konnten wir uns für einen der beiden verfügbaren Rahmen entscheiden. Damit werden wir bei den weiteren Tests arbeiten. Unsere Ingenieure haben viele Informationen gesammelt für die nächste Entwicklungsstufe."

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