Dani Pedrosa präsentierte sich am Samstagvormittag in starker Form © Honda

Auf abtrocknender Strecke setzt sich Lokalmatador Dani Pedrosa in Valencia an die Spitze - Stefan Bradl reiht sich im dritten Freien Training als Vierter ein

Das Wetter spielte im dritten Freien Training für das Saisonfinale in Valencia wieder eine große Rolle. Vom nächtlichen Regen war der Circuit Ricardo Tormo stellenweise noch feucht. Der neue Asphalt war zudem schmutzig, weshalb es die Fahrer zu riskant fanden, um richtig zu trainieren. Blauer Himmel und Sonnenschein versprach aber einen schönen Nachmittag. Im dritten Training gingen zunächst einige Fahrer mit Regenreifen auf die Strecke und drehten wenige Besichtigungsrunden. Für die Hälfte des Feldes stand allerdings keine Rundenzeit zu Buche. Erst in den letzten zehn Minuten wagten sich die meisten Fahrer wieder auf die Strecke.

Slicks waren angesagt und die Zeiten purzelten mit jeder Runde. Lokalmatador Dani Pedrosa (Honda) war stark unterwegs und markierte in 1:33.033 Minuten eine überlegene Bestzeit. Hinter dem Spanier folgte das Tech-3-Duo. Andrea Dovizioso verbesserte sich in seiner letzten Runde noch auf den zweiten Platz. Sein Rückstand betrug dabei 0,608 Sekunden. Die beiden Tech-3-Jungs lagen wieder dicht beisammen, denn Cal Crutchlow war nur um 0,031 Sekunden langsamer als "Dovi".

Crutchlow fuhr am Vormittag lediglich fünf Runden, während Pedrosa und Stefan Bradl (LCR-Honda) auf deren 13 kamen. Der Deutsche war in den Schlussmomenten ebenfalls unterwegs und verbesserte sich auf den vierten Rang (+0,718 Sekunden). Alle weiteren Fahrer lagen schon über eine Sekunde zurück. Viel Aussagekraft hatte das Training aufgrund der Streckenverhältnisse und der unterschiedlichen Herangehensweisen der Fahrer nicht.

So landete Casey Stoner lediglich auf Platz neun und war dabei um zwei Sekunden langsamer als sein Honda-Teamkollege Pedrosa. Bester Ducati-Fahrer war Nicky Hayden auf Rang fünf. Valentino Rossi drehte lediglich neun Runden und wurde Elfter. Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha) fuhr seine schnellste Runde im elften von zwölf Versuchen und reihte sich auf Position sechs (1,263 Sekunden) ein. Schnellster Claiming-Rule-Vertreter war Randy de Puniet (Aspar), der hinter Alvaro Bautista (Gresini-Honda) auf Platz acht folgte.

Trotz der rutschigen Streckenverhältnisse war es ein ruhiges Training ohne nennenswerte Vorkommnisse.

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