Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo hatte im Warmup knapp die Nase vorne © Yamaha

Jorge Lorenzo stellt im Warmup in Misano die Bestzeit knapp vor seinem Titelkonkurrenten Dani Pedrosa auf - Sturz von Stefan Bradl

Am Sonntagvormittag herrschten an der Adria-Küste perfekte Bedingungen. Die Sonne schien im Warmup, das aufgrund einer Unterbrechung des Moto2-Trainings mit zehn Minuten Verspätung begann, vom Himmel und es war trocken. Die Fahrer nutzten die Zeit gut und drehten viele Runden. An der Spitze der Zeitenliste ging es eng zu. Die Bestzeit markierte Jorge Lorenzo (Yamaha) in 1:34.470 Minuten. Dahinter fädelten sich die Konkurrenten mit engen Zeitabständen auf. Auf Platz zwei reihte sich Pole-Setter Dani Pedrosa (Honda) ein. Die beiden spanischen Titelkonkurrenten waren lediglich um eine Zehntelsekunde voneinander getrennt.

Pedrosa war der einzige Honda-Pilot zwischen den restlichen Yamaha-Piloten, denn drei M1 folgten direkt dahinter. Ben Spies (+0,126) wurde vor dem Tech-3-Duo Cal Crutchlow (+0,184) und Andrea Dovizioso (+0,293) Dritter. Stefan Bradl war auf Platz sechs der zweitbeste Honda-Fahrer, aber der Zahliner hatte sich sich das Warmup sicherlich anders vorgestellt. In seiner siebten Runde stürzte der Deutsche in Kurve 15. Er konnte aber unbeschadet davongehen. Auch Hector Barbera (Pramac-Ducati) und Randy de Puniet (Aspar) gingen im Verlaufe der 20 Minuten zu Boden.

Superstar Valentino Rossi (Ducati) hatte unter dem Strich neun Zehntelsekunden Rückstand auf Lorenzo und landete hinter Bradl an der siebten Stelle. Die Top 10 rundeten Alvaro Bautista (Gresini-Honda), Karel Abraham (Cardion-Ducati) sowie de Puniet ab, der trotz seines Sturzes der beste Claiming-Rule-Vertreter war. Stoner-Ersatz Jonathan Rea (Honda) war diesmal weiter hinten zu finden. Auf die Spitze büßte der Neuling 2,7 Sekunden ein und landete damit als 15. mitten im CRT-Feld.

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