Ben Spies sammelte nach seinem Boxenhalt Daten für die Abstimmung © Yamaha

In Le Mans klappte es bei Ben Spies auch nicht: Es drang zu viel Wasser in den Helm, weshalb der Yamaha-Fahrer kaum etwas sehen konnte - Platz 16 und keine Punkte

Die Seuchensaison von Ben Spies setzte sich auch in Le Mans fort. In der Anfangsphase wäre der Yamaha-Werksfahrer beinahe auf einer weißen Linie ausgerutscht und büßte einige Positionen ein. Wenig später kam er an die Box, denn es gab ein Problem mit seinem Helm. Mit einer Runde Rückstand wurde Spies schließlich als 16. gewertet und ging leer aus. Von der Leistung seines Teamkollegen Jorge Lorenzo, der das Rennen dominierte und gewann, war der 27-Jährige sehr weit entfernt.

"Es war ein hartes Rennen. Eigentlich hatte ich einen guten Start, aber dann hatte ich auf einer weißen Linie einen großen Schreckmoment. Irgendetwas ist passiert, denn ab diesem Zeitpunkt drang viel Wasser in meinen Helm ein. Ich konnte in den ersten fünf Runden fast nichts sehen", berichtet Spies. "Ich hoffte, dass es besser werden würde, aber ich konnte nichts sehen und kam deshalb an die Box, weil ich sehen muss, wohin ich fahre."

"Ich wusste, dass das Rennen vorbei war, also bin ich hinausgefahren, um einige Daten zu sammeln, damit das Motorrad im Regen besser funktioniert. Aufgrund der Umstände war es kein guter Tag." Sein Teammanager Massimo Meregalli ist dementsprechend enttäuscht: "Wir hatten ein anderes Rennen erwartet, aber das Pech scheint sich nicht aufzulösen. Wir werden nicht aufgeben, sondern mit Ben dorthin zurückkehren, wo er hingehört."

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