Cal Crutchlow stieg nach dem Sturz auf das Ersatzmotorrad und war der Schnellste © Yamaha

Cal Crutchlow stürzt zu Beginn des nassen Aufwärmtrainings in Le Mans und fährt anschließend die Bestzeit - Ducati glänzt mit den Plätzen vier und fünf

Nachdem es über Nach geregnet hatte, war der Bugatti-Circuit in Le Mans am Sonntagvormittag nass. Im Verlaufe des Warmups fing es dann erneut zu regnen an. Der Mann der 20 Minuten war Cal Crutchlow. Bereits in seiner Aufwärmrunde stürzte der Brite. Er wurde zurück an die Box gebracht und stieg auf die Ersatzmaschine. Prompt fuhr der beste Rookie des Vorjahrs die schnellste Zeit. Mit einer Runde in 1:46.095 Minuten nahm er Weltmeister Casey Stoner 92 Tausendstelsekunden ab. Die Bestzeit sorgte für Freude in der Tech-3-Box, denn Le Mans ist das Heimrennen des Teams rund um Teamchef Herve Poncharal.

Abgesehen von Crutchlow ging auch Yonny Hernandez (Avintia) zu Boden. Trotz der rutschigen Bedingungen zeigte sich ein bekanntes Bild an der Spitze. Hinter Stoner reihte sich Dani Pedrosa mit der zweiten Werks-Honda als Dritter ein. Ihm fehlten bereits drei Zehntelsekunden auf den Yamaha-Kundenfahrer an der Spitze. Ducati wird nachgesagt, dass die GP12 im Regen deutlich besser als im Trockenen ist. Valentino Rossi untermauerte das mit der viertschnellsten Zeit. Er war um 0,443 Sekunden langsamer als Crutchlow. Sein Teamkollege Nicky Hayden folgte direkt dahinter als Fünfter.

Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo hatte sieben Zehntelsekunden Rückstand und folgte an der sechsten Stelle. Andrea Dovizioso (Tech 3), Hector Barbera (Pramac-Ducati) und Ben Spies (Yamaha) komplettierten die Top 10. Moto2-Weltmeister Stefan Bradl (LCR-Honda) fuhr zwar zehn Runden, doch er landete lediglich an der 16. Position mitten unter den Claiming-Rule-Fahrern. Der Deutsche war um vier Sekunden langsamer als Crutchlow an der Spitze.

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