Stefan Bradl ist der Spitze am Samstag deutlich nähergekommen © LCR-Honda

Stefan Bradl verkürzte in Estoril am Samstag den Rückstand auf die Spitze deutlich - Dennoch ist der Deutsche nicht ganz zufrieden

Am Freitag hatte Stefan Bradl in Estoril noch große Probleme. Seine Mechaniker-Crew analysierte die Daten und konnte die Honda deutlich verbessern. Am Samstag war der Deutsche wieder bei der Musik dabei. Im Qualifying hatte der amtierende Moto2-Weltmeister 1,077 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position-Zeit von Casey Stoner (Honda). Da es im Prototypen-Feld eng zuging, bedeutete das Platz elf. Ganz zufrieden war Bradl aber nicht, denn ohne der Trainingsunterbrechung hätte er seiner Meinung nach noch weiter nach vor kommen können.

"Wir hatten heute Pech. Ohne der Roten Flagge hätte ich auf Startplatz sieben stehen können. Deshalb bin ich etwas enttäuscht, weil wir sehr gut gearbeitet haben", sagt der LCR-Pilot. "Wir haben das Motorrad im Vergleich zu gestern stark verbessern können. Gestern waren wir weit von der Spitze weg", spricht er seinen Rückstand von 2,5 Sekunden nach dem zweiten Freien Training an.

"Heute fehlte nur eine Sekunde, aber die Rote Flagge kam in meiner schnellsten Runde heraus, als ich gerade in der letzten Kurve war. Von Startplatz elf loszufahren wird speziell zu Beginn des Rennens kompliziert werden. Ich glaube, wir haben aber heute gut gearbeitet. Ich konnte meinen Fahrstil auf diese Strecke einstellen."

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