Dani Pedrosa hielt im dritten Training Casey Stoner in Schach © Honda

Dani Pedrosa und Casey Stoner sind im dritten Freien Training in Estoril die Messlatte - Das Yamaha-Team liegt leicht zurück

Im dritten Freien Training der MotoGP lachte die Sonne vom portugiesischen Himmel. Die Estoril-Strecke war komplett trocken und nur ein, zwei leicht feuchte Stellen gab es noch. Die Zeiten waren durchwegs besser als am Freitag. An der Spitze gab das Honda-Duo das Tempo vor, während Yamaha etwas zurücklag. Die Bestzeit ging an Dani Pedrosa in 1:37,326 Minuten. Der Spanier sorgte auch für den einzig nennenswerten Zwischenfall. Gegen Halbzeit rollte er am Ausgang der ersten Kurve aus und stellte seine Honda ab. Die Bestzeit fuhr Pedrosa anschließend mit der Ersatzmaschine.

Sein Teamkollege Casey Stoner war um lediglich zwölf Tausendstelsekunden langsamer und reihte sich als Zweiter ein. Dagegen hatte Yamaha Rückstand. Jorge Lorenzo fuhr zwar die drittschnellste Zeit, doch es fehlten bereits 0,345 Sekunden auf Pedrosa. Am Freitag hatte der Weltmeister von 2010 noch keine ideale Abstimmung für die M1 gefunden und arbeitete mit seinen Mechanikern am Motorrad.

Auch Ben Spies konnte seine Zeit vom Freitag lange nicht verbessern. Am Ende fehlten dem Texaner 1,2 Sekunden auf Pedrosa. Das bedeutete Rang acht. In den Schlussminuten war Spies mit den harten Reifen unterwegs. Das Tech-3-Yamaha-Duo reihte sich direkt hinter den drei Spitzenfahrern auf den Plätzen vier und fünf ein. Cal Crutchlow war etwas schneller als Andrea Dovizioso. Der Brite hatte einen Rückstand von 0,760 Sekunden auf Pedrosa.

Das Ducati-Werksteam lag knapp über eine Sekunde hinter der Spitze. Valentino Rossi war im dritten Training schneller als sein Teamkollege Nicky Hayden und klassierte sich hinter Alvaro Bautista (Gresini-Honda) als Siebter. Sein Rückstand betrug 1,1 Sekunden. Hayden landete hinter seinem Landsmann Spies an der neunten Stelle. Die Top 10 komplettierte Stefan Bradl (LCR-Honda). Nach den Problemen am Vortag lief es für den Deutschen deutlich besser und er konnte die Lücke auf die Spitze auf 1,388 Sekunden reduzieren.

De Puniet bester CRT-Fahrer

Die beiden Ducati-Satellitenfahrer waren die langsamsten Prototypen. Hector Barbera (Pramac) wurde Elfter, doch Karel Abraham (Cardion) hatte große Probleme. Der Tscheche fuhr lediglich zehn Runden und kam auf Platz 14, und war somit mitten unter den Claiming-Rule-Fahrern. Bester CRT-Mann war erneut Randy de Puniet mit der Aprilia des Aspar-Teams. Mit der deutlich schwächeren Maschine war der Franzose um zwei Sekunden langsamer als Pedrosa.

Sein Aspar-Teamkollege Aleix Espargaro war zweitbester CRT-Fahrer als 13. Hinter Abraham folgten Yonny Hernandez (Avintia), Mattia Pasini (Speed-Master ART), Michele Pirro (Gresini-FTR-Honda), Ivan Silva (Avintia) und Danilo Petrucci (Ioda). James Ellison (PBM ART) war schneller als Colin Edwardsa. Seit dem guten Auftakt in Katar läuft es bei dem Routinier mit der Suter-BMW nicht mehr optimal.

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