Stefan Bradl wurde 2011 Weltmeister in der Moto2-Klasse © getty

Der Moto2-Weltmeister kommt in der Königsklasse immer besser in Fahrt. Den Rückstand auf den Tagesschnellsten halbiert er.

Kuala Lumpur - Moto2-Weltmeister Stefan Bradl war zum Abschluss der MotoGP-Testfahrten in Kuala Lumpur wieder auf der Strecke - und dabei schneller unterwegs als Superstar Valentino Rossi.

Der 22-Jährige aus Zahling, der am Tag zuvor wie seine Honda-Kollegen um Weltmeister Casey Stoner wegen eines Motorproblems pausieren musste (NEWS: Bradl setzt MotoGP-Tests fort), fuhr auf der Honda seines LCR-Teams in der Tageswertung auf Rang neun und lag dabei 58 Tausendstelsekunden vor dem italienischen Ducati-Piloten Rossi.

Auf die Bestzeit von Stoner (2:00,473 Minuten) auf der Werks-Honda fehlte Bradl gerade einmal etwas mehr als eine Sekunde (+ 1,019).

Am Dienstag waren es noch mehr als zwei Sekunden gewesen.

Fleißiger Bradl

Bradl sammelte zudem viele Testkilometer auf der neuen Maschine, die deutlich stärker ist als sein Moto2-Motorrad aus der vorigen Saison.

Er drehte insgesamt 54 Runden, nur Rossi (57) und der Spanier Hector Barbera (Yamaha/61) waren noch fleißiger.

Honda gibt grünes Licht

Honda hatte am Mittwoch allen seinen Fahrern das Testen untersagt, nachdem am Dienstag an der Werksmaschine des Spaniers Dani Pedrosa ein Motorenproblem aufgetreten war (NEWS: Regen und Motor stoppen Bradl).

Das Triebwerk war dann zu Überprüfungen nach Japan geflogen worden, von wo aber im Laufe des Mittwochs grünes Licht für weitere Einsätze kam.

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Saisonstart Ende März

Vor vier Wochen waren ebenfalls in Kuala Lumpur die ersten offiziellen Testfahrten für die neue Saison über die Bühne gegangen. Die letzten Tests finden vom 23. bis 25. März in Jerez statt.

Seinen ersten Renneinsatz in der MotoGP hat Bradl beim Saisonauftakt am 8. April in Katar. Der 22-Jährige war nach seinem Moto2-Triumph in die Königsklasse aufgestiegen.

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