Jonas Folger hat in Australien den dritten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere verpasst.

Der 20-Jährige aus Schwindegg belegte im Moto3-Rennen auf Phillip Island nach einer unglücklichen Kollision kurz vor Schluss den sechsten Platz. Der Kalex-Fahrer hatte zu diesem Zeitpunkt auf dem zweiten Platz gelegen.

"Es ist schade, wenn ein Wochenende so zu Ende geht. Denn wir haben einen guten Job gemacht. Solche Sachen passieren, hoffentlich habe ich in Japan mehr Glück", sagte Folger mit Blick auf das nächste Rennen am kommenden Wochenende in Motegi.

Alex Rins setzte sich beim spanischen Dreifachsieg gegen Maverick Vinales und WM-Spitzenreiter Luis Salom (alle KTM) durch.

Vor den ausstehenden Rennen in Motegi/Japan und Jerez/Spanien führt Salom mit 300 Punkten nur noch ganz knapp vor Rins (295), auch Vinales (278) hat noch Chancen.

Jonas Folger bleibt in der WM-Gesamtwertung auf dem fünften Platz.

Von Startplatz zwei ins Rennen gegangen setzte sich Folger nach dem ersten Renndrittel an die Spitze und gehörte in der Schlussphase zu einer Sechsergruppe, die um den Sieg kämpfte.

Für den Oberbayern, der im nächsten Jahr in der Moto2 für das spanische AGR-Team fahren wird, reichte es nach einem Rempler von Salom aber nicht einmal mehr zum Sprung auf das Podium.

Deutlich schlechter lief es für die übrigen deutschen Fahrer.

Luca Grünwald (Waldkraiburg) fuhr als 22. ebenso klar an den WM-Punkten vorbei wie Toni Finsterbusch (Krostitz/beide Kalex/23.) und Luca Amato (Bergisch Gladbach/Mahindra/28.).

Für Philipp Öttl (Ainring/KTM) war das Rennen schon vor dem Start beendet. Der 17-Jährige musste wegen eines Motorschadens in der Box bleiben.

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