Alex Marquez fuhr am Nachmittag die Bestzeit, Alex Rins am Vormittag © Honda ProImages

Im zweiten Freien Training übernimmt Alex Marquez (Honda) in Mugelllo die Spitze - KTM dank Romano Fenati und Jack Miller in Schlagdistanz

Nachdem die Vormittagssessions in Mugello ohne Zwischenfälle über die Bühne gingen, mussten die Moto3-Piloten im zweiten Freien Training mit einigen Schwierigkeiten kämpfen. Durch ein Problem mit der Zeitnahme wurde der Start der Session um fünf Minuten verschoben. Sieben Minuten vor dem Ablaufen der Uhr setzte leichter Regen ein. Die Fahrer steuerten ihre Boxen an und konnten ihre Zeiten in den finalen Minuten nicht mehr verbessern.

Erneut war es ein Estrella-Galicia-Pilot, der in Mugello das Tempo vorgab. Alex Marquez unterbot die Vorgabe von Teamkollege Alex Rins vom Vormittag um einige Tausendstelsekunden. Marquez benötigte für die schnellste Runde des Freitags 1:58.713 Minuten. Lokalhero Romano Fenati vom VR46-Team machte mit seiner KTM am Nachmittag einen großen Sprung und war lediglich eine Tausendstelsekunde langsamer als Marquez.

Auf Position drei folgte mit WM-Leader Jack Miller ein weitere KTM-Pilot. Der Australier büßte auf die Nachmittagsbestzeit 70 Tausendstelsekunden ein. Kalex durfte sich über Platz vier freuen: Aspar-Pilot Juanfran Guevara verpasste mit etwas mehr als drei Zehntelsekunden Rückstand die Top 3 knapp. VR46-Pilot Francesco Bagnaia hinterließ mit der fünftschnellsten Zeit einen starken Eindruck und komplettierte das gute Teamergebnis von Valentino Rossis Juniorteam.

Mahindra-Pilot Miguel Oliveira bestätigte seine starke Form vom Vormittag und setzte sich mit 0,347 Sekunden Rückstand auf die sechste Position. Niklas Ajo (Husqvarna) ließ Teamkollege Danny Kent (24., +1,530 Sekunden) im zweiten Freien Training alt aussehen und zog als Siebter in die Top 10 ein. Der Finne war minimal schneller als Isaac Vinales (KTM), Brad Binder (Mahindra) und Efren Vazquez (Honda). Vazquez lag auf Position zehn gerade einmal 0,384 Sekunden zurück.

Alex Rins, der am Vormittag die Bestzeit fuhr, kam am Nachmittag nicht an seine Zeit des ersten Trainings heran. Im zweiten Freien Training enttäuschte der Honda-Pilot auf Position 14. Ebenfalls Schwierigkeiten hatte Kalex-KTM-Pilot Philipp Öttl. Der Deutsche rutschte von der 15. Position bis auf Platz 28 zurück und verirrte sich offenbar beim Setup. Öttl lag 2,286 Sekunden zurück. Kiefer-Pilot Luca Grünwald (Kalex-KTM) verlor auf Position 30 etwas mehr als zweieinhalb Sekunden.

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