Efren Vazquez fuhr im dritten Freien Training die schnellste Runde © FGlaenzel

Honda-Pilot Efren Vazquez setzt sich in Le Mans im dritten Freien Training vor den KTM-Fahrern an die Spitze - Viele Fahrer stürzen am Vormittag

Die Spitzenzeiten der Moto3-Fahrer lagen auch im dritten Freien Training auf dem Bugatti-Circuit in Le Mans dicht beisammen. Mit seiner letzten Runde katapultierte sich Efren Vazquez, der Fahrer vom Racing-Team-Germany, auf Platz eins. Vazquez fuhr in 1:42.847 Minuten die bisher schnellste Runde des bisherigen Wochenendes. Der Spanier war der einzige Fahrer, der die Marke von 1:43 Minuten knacken konnte. Somit lag in Frankreich wie am Freitag ein Honda-Fahrer an der Spitze.

Erster Verfolger war KTM-Pilot Isaac Vinales, dem 0,198 Sekunden auf Vazquez fehlten. WM-Spitzenreiter Jack Miller folgte mit seiner KTM als Dritter. Sein Rückstand betrug 0,253 Sekunden. Dagegen war Romano Fenati (KTM), der Sieger der vergangenen beiden Rennen, nur auf der elften Position zu finden. Dem Italiener fehlten 0,775 Sekunden auf Vazquez. Hinter Miller folgten die beiden Honda-Fahrer Alex Rins und Alex Marquez.

Niklas Ajo fuhr mit der Husqvarna auf Rang sechs. Bester Mahindra-Vertreter war Miguel Oliveira als Siebter. Alexis Masbou (Honda), Danny Kent (Husqvarna) und Francesco Bagnaia (KTM) rundeten die Top 10 ab. Am Vormittag war es wieder kühl, aber es wurden etwas höhere Temperaturen als am Freitagmorgen gemessen. Dennoch gingen viele Fahrer im Laufe der 40 Trainingsminuten zu Boden.

Darunter waren die beiden Gresini-Fahrer Niccolo Antonelli und Bastianini. Auch John McPhee stürzte von seiner Honda. Zwischen Eric Granado und Ana Carrasco kam es zu einem Unfall. Carrasco verlor in der Bremsphase für Kurve acht die Kontrolle über ihre Kalex-KTM und räumte Granado ab. Beide blieben unverletzt. Für Wildcard-Starter Renald Castillon ist das Wochenende bereits gelaufen. Der Franzose verletzte sich bei einem Sturz im zweiten Freien Training das linke Handgelenk und kann nicht mehr fahren.

Die beiden Deutschen im Feld hielten sich aus allen Zwischenfällen heraus, glänzten aber nicht mit schnellen Zeiten. Kiefer-Pilot Luca Grünwald (Kalex-KTM) verbesserte sich auf Rang 23. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 1,5 Sekunden. Philipp Öttl war mit seiner Kalex-KTM an der 26. Stelle zu finden.

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