Alex Marquez war knapp schneller als sein Teamkollege Rins sowie Miller © Repsol Media

Die beiden Honda-Fahrer Alex Marquez und Alex Rins halten KTM-Werksfahrer Jack Miller im zweiten Training zum Grand Prix von Frankreich in Schach

Die Honda-Fahrer präsentierten sich am Freitag auf dem Bugatti-Circuit in Le Mans geschlossen stark. Im zweiten Freien Training setzte sich Alex Marquez mit einer Runde in 1:43.395 Minuten an die Spitze der Zeitenliste. Damit blieb der Spanier um mehrere Zehntelsekunden unter den bisherigen Rekorden der kleinsten Klasse. Sein Teamkollege Alex Rins war lediglich um 0,041 Sekunden langsamer und belegte den zweiten Platz.

Hinter dem Honda-Duo folgten die KTM-Fahrer. Jack Miller war schneller unterwegs als am Vormittag und kam Marquez und Rins nahe. Auf die Bestzeit fehlten dem WM-Führenden nur 48 Tausendstelsekunden. Das bedeutete Rang drei. Dahinter folgten Isaac Vinales, der am Vormittag der Schnellste war, Enea Bastianini und Romano Fenati, der Sieger der vergangenen beiden Rennen.

Zu Mittag wurde es in Frankreich deutlich wärmer, denn es wurden Asphalttemperaturen von rund 36 Grad gemessen. Es herrschten optimale Trainingsbedingungen. Mit Platz sieben setzte sich John McPhee (Honda) ins Szene, der zweite Fahrer im Racing-Team-Germany. Dagegen konnte sich sein Teamkollege Efren Vazquez nur um eine Zehntelsekunde steigern und rutschte in der Rangliste auf Platz zwölf ab.

In den Top 10 waren noch Miguel Oliveira (Mahindra), Karel Hanika und Francesco Bagnaia (beide KTM) zu finden. Der Deutsche Philipp Öttl (Kalex-KTM) legte im Vergleich zum Vormittag um acht Zehntelsekunden zu. Da sich die Konkurrenz aber mehr steigern konnte, rutschte Öttl von Platz 18 auf Rang 23 ab. Auch Luca Grünwald (Kalex-KTM) fuhr mehr als eine Sekunde schneller als im ersten Freien Training. Dennoch bedeutete das nur Position 27.

Im Laufe des Trainings stürzten Wildcard-Starter Renald Castillon (Honda), Alessandro Tonucci (Mahindra) und Niccolo Antonelli (KTM). Castillon erwischte es dabei am schlimmsten, denn die Streckenposten trugen den Franzosen auf einer Trage weg.

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