Efren Vazquez konnte in Jerez sieben Punkte auf Jack Miller gutmachen © FGlaenzel

Das dritte Podium im vierten Rennen: Routinier Efren Vazquez fährt in Jerez vor den spanischen Fans zu Platz zwei - John McPhee sammelt drei Punkte

Auch beim Rennwochenende in Jerez mischte das Racing-Team-Germany (RTG) an der Spitze des Moto3-Feldes mit. Altmeister Efren Vazquez fuhr in einem spannenden Rennen zu Platz zwei - der bisher besten Saisonplatzierung. Durch die 20 Punke etablierte sich der Spanier in der Fahrerwertung in der Spitzengruppe. Als WM-Dritter liegt der ehemalige Mahindra-Werkspilot nur 17 Punkte hinter WM-Leader Jack Miller und zwölf Punkte hinter Romano Fenati, der in Jerez gewinnen konnte.

"Ich bin sehr glücklich", bemerkt Vazquez. "Dieser zweite Platz ist für mich und das Team sehr wichtig, um zu zeigen, dass wir in Argentinien Probleme hatten. Darum hat jeder von uns hart gearbeitet, vor allem mein Cheftechniker Norman. Dank ihnen sind wir heute an der Spitze der Meisterschaft. Ich werde nach Frankreich gehen und zeigen, dass niemand so viel Leidenschaft für den Rennsport hat, wie unser Team."

Teamkollege John McPhee konnte das Tempo von Vazquez nicht mitgehen. Am Ende wurde der Schotte 13. und sammelte drei WM-Punkte. "In der ersten Runde wurde ich durch einige andere Fahrer eingeklemmt. Dadurch habe ich einige Positionen verloren", ärgert er sich. "Nach einigen Runden war ich wieder 17. und begann, auf meine Art und Weise zu kämpfen. Mein Tempo fühlte sich gut an und ich war mit dem Gefühl fürs Bike glücklich."

"Aber als ich versuchte, die Jungs vor mir einzuholen, musste ich gleichzeitig mit anderen Fahrern um meine Position kämpfen. Insgesamt war es ein enttäuschendes Ende aber trotzdem bin immer noch glücklich, zumindest ein paar Punkte gesammelt zu haben. In Le Mans werde ich wieder da sein und für ein besseres Ergebnis kämpfen", verspricht McPhee. Teamchef Dirk Heidolf ist mit der Leistung seiner Fahrer zufrieden. Besonders Vazquez macht Heidolf momentan glücklich: "Einfach nur genial", schwärmt der ehemalige Grand-Prix-Pilot. "Ja, ich bin zufrieden. Auch bei John waren nur die ersten drei bis vier Runden zu langsam. Sonst ist alles super."

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