Der Australier Jack Miller eroberte seine dritte Pole-Position in Folge © FGlaenzel

KTM-Werksfahrer Jack Miller schnappt sich in Jerez mit einem neuen Rundenrekord seine dritte Pole-Position in Folge - Niccolo Antonelli und Alex Rins in Reihe eins

Jack Miller ist in dieser Saison in der Moto3 weiterhin eine Macht im Qualifying. Der Australier, der derzeit die WM anführt, holte sich auch in Jerez den besten Startplatz. Miller stellte bei Sonnenschein und perfekten Bedingungen in 1:46.173 Minuten einen neuen Pole-Rekord auf. Für den KTM-Werksfahrer war es nach Texas und Argentinien die dritte Pole-Position in Folge. Die Konkurrenz biss sich an dieser Zeit die Zähne aus, denn Niccolo Antonelli (KTM) hatte bereits 0,615 Sekunden Rückstand.

Der Italiener wird zum ersten Mal seit Malaysia im Vorjahr aus der ersten Reihe starten. Platz zwei war für Antonelli auch das beste Qualifying-Ergebnis seiner bisherigen Karriere. Rang drei ging an Honda-Pilot Alex Rins. Im Vorjahr stand der Spanier bei seinem Heimrennen auf der Pole-Position. Diesmal fehlten Rins 0,694 Sekunden auf Miller. Isaac Vinales (KTM) fuhr die exakt gleiche Zeit wie Rins, wird am Sonntag aber auf Platz vier in der zweiten Reihe stehen.

Daneben werden sich Alex Marquez (Honda) und Francesco Bagnaia (KTM) aufstellen. Enttäuschend verlief das Qualifying für das Racing-Team-Germany. Nachdem Efren Vazquez (Honda) in den Freien Trainings mit schnellen Rundenzeiten glänzte, wurde es in der entscheidenden Qualifikation Rang sieben. Vazquez war um vier Zehntelsekunden langsamer als am Vormittag. Mit seiner Zeit vom dritten Training wäre der Spanier Zweiter geworden.

Neben Vazquez qualifizierten sich Niklas Ajo (Husqvarna) und John McPhee (Honda) für die dritte Startreihe. Eine weitere Enttäuschung war Romano Fenati (KTM), der vor zwei Jahren in Jerez seinen ersten Grand-Prix-Sieg gefeiert hat. Der Sieger vom vergangenen Wochenende in Argentinien wurde nur Zehnter. Die Motorprobleme setzten sich bei Rookie Karel Hanika (KTM) fort, weshalb der Tscheche nur vier Runden fahren konnte und 29. wurde.

Ein erfreuliches Ergebnis holte Philipp Öttl (Kalex-KTM). Nach den schwierigen ersten drei Rennwochenenden lief es beim Deutschen in Jerez etwas besser. Die Belohnung war Startplatz 14. Seinen Rückstand konnte Öttl, der am Samstag seinen 18. Geburtstag feierte, auf 1,3 Sekunden reduzieren. Kiefer-Youngster Luca Grünwald wird am Sonntag von Position 33 angreifen. Grünwald steht in Jerez erstmals das 2014er-Kalex-Chassis zur Verfügung.

Bei den beiden Ladies im Feld setzte Maria Herrera (Honda) ihre Talentprobe fort und qualifizierte sich als 16. Ana Carrasco (Kalex-KTM) konnte sich als 28. nicht entscheidend in Szene setzen. In der Anfangsphase des Trainings fuhr Juanfran Guevara (Kalex-KTM) am Ausgang von Kurve elf an das Hinterrad von Wildcard-Starter Gabriel Rodrigo (KTM). Guevara stürzte, verletzte sich dabei aber nicht. Der Grand Prix führt am Sonntag über 23 Runden. Startzeit ist wie gewohnt 11:00 Uhr. KTM könnte den 50 Sieg der Firmengeschichte feiern.

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