Efren Vazquez setzte sich in Jerez im zweiten Training an die Spitze © RTG

Efren Vazquez markiert in Jerez im zweiten Training die Bestzeit, aufgrund der Hitze sind die Zeiten aber langsamer als am Vormittag - Die Spitze liegt dicht beisammen

Das Racing-Team-Germany von Dirk Heidolf durfte sich am ersten Trainingstag in Jerez wieder über eine starke Leistung von Efren Vazquez freuen. Der Spanier markierte mit der neuen Honda im Nachmittagstraining die Bestzeit. Vazquez, der mit 27 Jahren der Fahrer mit der größten Erfahrung in der kleinsten Klasse ist, wurde in 1:47.725 Minuten gestoppt. Allerdings schien den ganzen Tag die Sonne über Andalusien, wodurch die Asphalttemperatur zu Mittag auf bis zu 50 Grad kletterte.

Deshalb waren die Rundenzeiten einen Tick langsamer als am Vormittag. Somit ist die Runde in 1:47.388 Minuten die beste Moto3-Zeit des Tages. Gefahren wurde sie im ersten Freien Training von Isaac Vinales (KTM). Im Nachmittagstraining belegte Romano Fenati (KTM) mit einem Rückstand von lediglich 0,074 Sekunden den zweiten Platz. Der Argentinien-Sieger feierte vor zwei Jahren in Jerez seinen ersten Triumph.

Platz drei ging an Mahindra-Fahrer Miguel Oliveira, gefolgt von den Topstars Jack Miller (KTM) und dem Honda-Duo Alex Marquez und Alex Rins. John McPhee, der zweite Fahrer von Heidolf, setzte sich mit der siebtschnellsten Zeit in Szene. Die beiden Calvo-Teamkollegen Vinales und Jakub Kornfeil wurden Achter und Neunter. Wildcard-Starter Gabriel Rodrigo (KTM) ließ mit Platz zehn aufhorchen.

Auch Maria Herrera (Honda) untermauerte ihr Talent. Die Spanier absolviert an diesem Wochenende ihren zweiten Wildcard-Start in der WM und ist im Alzamora-Team die Kollegin von Marquez und Rins. Herrara fuhr frech, markierte schnelle Zeiten und landete schließlich auf Position 13. Auf die Spitze fehlte ihr nur eine Sekunde. Dagegen lief es für Ana Carrasco (KTM) nicht so optimal, denn sie war nur auf Rang 33 zu finden.

Für die beiden Deutschen war es ebenfalls kein optimales Training: Philipp Öttl und Luca Grünwald kamen auf die Positionen 29 und 30. Der Rückstand betrug rund zwei Sekunden. Öttl hatte sich am Vormittag mit Rang neun in Szene gesetzt. Am Nachmittag fuhr er aber um eine Sekunde langsamer. Grünwald muss sich an diesem Wochenende an das 2014er-Chassis der Kalex-KTM gewöhnen. Dank eines neuen Sponsors steht Grünwald erstmals aktuelles Material zur Verfügung.

Weiterlesen