KTM-Pilot Luis Salom eroberte seine vierte Pole-Position der Saison © FGlaenzel

Luis Salom (KTM) erobert auf Phillip Island seine vierte Pole-Position der Saison - Der Deutsche Jonas Folger belegt Startplatz zwei - Ana Carrasco glänzt als Siebte

KTM-Pilot Luis Salom eroberte die Pole-Position für den Grand Prix von Australien auf Phillip Island. In einem turbulenten Qualifying agierte der Spanier clever, fand im dichten Verkehr eine kleine Lücke und stellte die Bestmarke in 1:36,890 Minuten auf. Er war der einzige Fahrer, der unter 1:37 Minuten blieb. Für Salom, der die WM anführt, war es die vierte Pole der Saison und die zweite in Folge. Sein Vorsprung war am Ende deutlich, denn die meisten Fahrer blieben im Verkehr hängen.

Jonas Folger (Kalex-KTM) wird in Australien von Platz zwei aus der ersten Reihe angreifen. Der Deutsche fuhr seine persönlich schnellste Runde schon früh und wurde in den Schlussminuten von anderen Fahrern behindert. Folger konnte sich nicht mehr verbessern und wurde von Salom auf Platz zwei verdrängt. Der Spanier war schließlich um 0,378 Sekunden schneller. Die erste Reihe komplettierte Mahindra-Pilot Efren Vazquez. Sein Teamkollege Miguel Oliveira stürzte in den Schlussminuten.

In der zweiten Startreihe sind die beiden weiteren WM-Anwärter zu finden. Maverick Vinales (KTM) konnte seine Zeit vom Vormittagstraining nicht verbessern und wurde Vierter. Alex Rins, der ebenfalls eine KTM fährt, folgt daneben als Fünfter. Isaac Vinales kam auf Platz sechs und war der schnellste FTR-Honda-Vertreter. Eine außerordentliche Performance zeigte Ana Carrasco, die zuletzt in Sepang ihren ersten WM-Punkt erobert hat.

Die schnelle Spanier ist zum ersten Mal auf Phillip Island unterwegs und hatte im Vorfeld angekündigt, dass es auf der PlayStation ihre Lieblingsstrecke sei. Das setzte Carrasco auch in der Realität um und fuhr auf Startplatz sieben. Ihr Rückstand auf die Spitze betrug 0,654 Sekunden. Das war mit Abstand ihr bestes Qualifying-Ergebnis in dieser Saison. Oliveira und Zulfahmi Khairuddin (KTM), die beide stürzten, belegten die Positionen acht und neun.

Die weiteren Deutschen im Feld waren nicht ganz vorne zu finden. Philipp Öttl (Kalex-KTM) lag 1,3 Sekunden zurück und wurde 20. Mahindra-Pilot Luca Amato qualifizierte sich als 30. Im Kiefer-Team hatte der Neuling die Oberhand: Luca Grünwald fuhr auf Startplatz 26, während Toni Finsterbusch 29. wurde.

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