Jonas Folger gelang ein starker Auftakt ins Rennwochenende © FGlaenzel

Jonas Folger zeigt am Freitag auf Phillip Island eine starke Leistung und fährt im zweiten Freien Training der Moto3 zum Australien-Grand-Prix auf Rang zwei

Jonas Folger zeigte sich heute zum Auftakt des Großen Preis von Australien auf Phillip Island im Freien Training der Moto3 in bestechender Form und es gelang ihm perfekt, sich auf den schnellen und flüssigen Kurs einzustellen. Mit einer Zeit von 1:38,220 Minuten belegte der Kalex-KTM-Pilot nach dem zweiten Freien Training Platz zwei und hat dabei nur 22 Tausendstelsekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit von Maverick Vinales.

Der 20-jährige Oberbayer macht auch weiterhin gute Fortschritte was seine Verletzung am linken Knöchel betrifft. Die Schmerzen waren heute bei weitem geringer als noch vor einer Woche in Malaysia. Abgesehen von der geringen Behinderung lag heute sein Augenmerk auf die Verbesserung der Abstimmung seiner Kalex-KTM. Folger und seine Crew konnten die Vorhaben tadellos umsetzen.

"Heute war mein Gefühl um ein vielfaches besser als noch vor einer Woche in Malaysia. Vermutlich bessert sich der Zustand meines linken Fußes ständig und zudem sind die weniger schwülen Bedingungen mehr als hilfreich", meint Folger. "Ich bin mit dem Auftakt hier auf Phillip Island sehr zufrieden, natürlich schon wegen der guten Ergebnisse, die heute erzielt wurden, und auch wegen dem hervorragend funktionierenden Motorrad."

"Schon mit Beginn des ersten Trainings wurde der richtige Weg eingeschlagen, der es ermöglicht hat, dass ich mich auf der Strecke und mit den Bedingungen Schritt für Schritt wohler fühle. Heute gibt es berechtigten Grund zur Freude, da wirklich hervorragende Arbeit geleistet wurde. In erster Linie wurde am Speed ab Kurvenmitte bis zum Ausgang gearbeitet. Außerdem ist auch die Abstimmung der Front-Partie verfeinert worden, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was auf dieser Strecke sehr wichtig ist", so der 20-Jährige.

"Der Wind spielt nämlich hier immer eine bedeutende Rolle. Schließlich wurde noch die Getriebeübersetzung der Strecke angepasst und ich bin mit allen erledigten Aufgaben einverstanden. Alle heute vorgenommenen Änderungen haben am Ende dazu beigetragen, dass ständig eine Steigerung gelungen ist", sagt Folger.

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