Jonas Folger lag am Freitag 1,280 Sekunden hinter der Bestzeit zurück © FGlaenzel

Jonas Folger beendet den Freitag in Sepang mit der 14.-schnellsten Rundenzeit, nachdem ein Mittagsregen für Mischverhältnisse im zweiten Training sorgt

Mit einem Zeitunterschied von sechs Stunden zu Europa begann Runde 14 zur Moto3-Weltmeisterschaft mit einem trockenen Vormittagstraining, gefolgt von einer feuchten Session am Nachmittag, als zur Mittagszeit ein für die Gegend üblicher und recht heftiger Regenschauer über den Sepang International Circuit niederging. Das zweite Training begann auf einer über den gesamten Verlauf einer Runde regennassen Fahrbahn, aber sobald sich die Sonne wieder blicken ließ, trocknete die Fahrbahn zügig ab.

Kurz vor Ablauf der Trainingszeit erlaubten die Bedingungen den Wechsel auf profillose Reifen und obwohl einige Fahrer ihre Rundenzeit verbessern konnten, blieb die Bestzeit von Maverick Vinales aus dem ersten Freien Training unangefochten. Jonas Folger ging das Geschehen beim 14. Saisonrennen aus mehreren Gründen etwas vorsichtiger an. Wegen der extremen Hitze schwoll sein erst vor wenigen Wochen operierter Knöchel stark an, was zu starken Schmerzen und entsprechenden Unbehagen führte.

Trotz der Qualen reichte die persönliche Bestmarke des Oberbayern für Position 14 in der kombinierten Zeitenliste und unabhängig davon war Folger mit seiner Arbeit zufrieden. DemSamstag blickt der Kalex-KTM-Pilot zuversichtlich entgegen und versucht die Abstimmung seiner Moto3-Rennmaschine vor allem an der Front noch zu verfeinern, um mehr Vertrauen durch die schnellen Kurvenabschnitte des Kurses zu bekommen.

"Heute Vormittag hatte ich starke Schmerzen, da ich für das erste Training auf schmerzstillende Mittel verzichtet habe. Es war gleichzeitig auch ein Versuch, um herauszufinden, wie und wo wir in nächster Zeit mit der Therapie weitermachen müssen", berichtet Folger. "Vor dem zweiten Training habe ich aber schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel bekommen, da schon am Morgen der Fuß im Bereich der Klammern wegen der Hitze stark anschwoll."

"Das zweite Freie Training verlief dann um einiges einfacher. Zunächst hatte es den Anschein, als ob es ein Regentraining wird, aber sobald die Sonne herauskam, trocknete die Piste schnell ab und wir waren in der Lage, noch ein paar Runden mit Slicks zu fahren. Mein Gefühl in diesen Runs war um ein vielfaches besser als am Vormittag und wenn es uns gelingt die Frontabstimmung zu verbessern, dann bin ich mir sicher, dass wir morgen einen großen Schritt vorwärts machen können", so Folger.

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