Toni Finsterbusch war mit seinem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden © www.motorradrennen.com

Florian Alt und Toni Finsterbusch wechselten wieder auf die gewohnte Abstimmung zurück - In Silverstone will das Kiefer-Duo im Grand Prix eine Aufholjagd starten

Die beiden Fahrer vom Kiefer-Team werden am morgigen Sonntag von den Plätzen 26 für Toni Finsterbusch und 29 für Florian Alt ins Rennen zum britischen Grand Prix in Silverstone starten. Das Team verwendet nun wieder das Setup, welches man sich in den vergangenen Rennen selbst erarbeitet hat, anstatt die neue Variante zu verwenden, die man am Freitag getestet hat. Es war nötig sich diese Zeit zu nehmen und es auszuprobieren.

Nun wissen die Mechaniker sicher, dass man in der richtigen Richtung unterwegs ist und mit der seitherigen Abstimmung immer über eine gute Basis verfügt. "Mit der Platzierung bin ich ganz und gar nicht zufrieden", ärgert sich Finsterbusch dennoch über das Ergebnis. "Jedes mal wenn ich hinter jemandem war, um mich im Windschatten mitziehen zu lassen, kam irgendjemand wieder dazwischen und machte mir die Runde kaputt. Ich hatte überhaupt keinen Fluss und es gab auch keine Runde in der ich sagen konnte, dass sie mir gut gelang. Das ärgert mich halt."

Auch Alt war nicht restlos zufrieden: "In den Freien Trainings haben wir viele Dinge versucht, die nur in die Hose gingen. Jetzt sind wir wieder zurück auf das Fahrwerk-Setup gegangen, das wir uns selbst erarbeitet hatten, und das hat viel besser funktioniert. Jetzt habe ich wieder mehr Vertrauen zu meinem Motorrad. Die letzte Runde war total locker, ich musste nur einmal das Gas zudrehen, als sich ein anderer Fahrer vor mir hineinbremste. Deshalb bin ich nicht ganz unzufrieden und ich denke wir können darauf aufbauen."

Teammanager Stefan Kiefer hofft, dass sich die beiden Nachwuchsfahrer im Rennen nach vorne arbeiten können: "Wir sind für morgen in einer ähnlichen Ausgangsposition wie auch schon in den Rennen zuvor. Insgesamt haben wir uns über das Wochenende gut gesteigert. Toni war zwar über sich selbst etwas verärgert, weil er es nicht schaffte für eine schnelle Runde einen Windschatten zu bekommen, denn er war sich sicher schneller fahren zu können. Auch bei Florian war es ähnlich. Wir müssen im Rennen zulegen, das war heute zwar eine ausreichende Leistung, aber da muss morgen auf jeden Fall noch mehr kommen."

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