WM-Leader Luis Salom rechnet weiterhin mit Maverick Vinales und Alex Rins © KTM

Moto3-Tabellenführer Luis Salom spricht über die 2013er-KTM, den WM-Kampf mit seinen beiden Landsmännern und das anstehende Rennen in Indianapolis

KTM-Werkspilot Luis Salom hat der ersten Saisonhälfte klar seinen Stempel aufgedrückt und Favorit Maverick Vinales erfolgreich auf Distanz gehalten. In Katar, Mugello, Barcelona und Assen gewann Salom. Bei den vier anderen Rennen stand er auf dem Podium. In der Fahrerwertung kommt der Spanier auf 172 Punkte und hat damit 14 Zähler mehr als Vinales und 30 Punkte mehr als Alex Rins.

Entscheidet Salom die Meisterschaft wie Vorgänger Sandro Cortese vor dem letzten Rennen? "Ich weiß wirklich nicht, wann der Titelkampf entschieden wird. Es ist noch ein großer Teil der Saison übrig - neun Rennen", grübelt Salom. "Prognosen sind schwierig. Alles kann passieren. Es gibt viele Fahrer, die eine sehr gute erste Saisonhälfte hatten und dann in der zweiten Probleme hatten und anders herum."

"Es ist alles sehr eng und die Rennen werden durch sehr kleine Details entschieden. Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge entwickeln und was nach der Sommerpause passiert", warnt der KTM-Werkspilot, der auch weiterhin seine Landsmänner Rins und Vinales auf der Rechnung hat, aber auch die anderen Piloten noch nicht abschreibt: "Es scheint, als ob wir mit Alex und Maverick einen kleinen Vorsprung erarbeitet haben. Doch wir konnten bei einigen Rennen sehen, dass viele Fahrer in der Spitzengruppe mitmischen können. Es sind sehr talentierte Fahrer."

"Wenn man dann noch bedenkt, dass wir alle das gleiche Material haben, dann wird klar, dass es sehr eng ist und schwierig, sich an der Spitze zu behaupten", schildert er. Der Wechsel von der Kalex-KTM zur Werks-KTM hat sich für Salom ausgezahlt. Das Motorrad liegt dem Fahrstil des Spaniers: "Ich bin sehr zufrieden damit. Das Motorrad ist sehr einfach zu fahren, sehr gutmütig und macht Spaß, wenn man sich daran gewöhnt hat. Es ist wichtig für den Fahrer, dass er das Fahren genießt."

Seit Mitte Juli konnten sich die Moto3-Piloten erholen. Doch in einer Woche geht es in Indy weiter. "Der Indianapolis Motor Speedway ist zweifellos der Kurs, auf den ich mich am meisten freue", erklärt Salom und erinnert sich an das Rennen im Vorjahr: "Ich mag ihn sehr und es ist der Ort, an dem ich im Vorjahr meinen ersten WM-Sieg holen konnte."

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