Sandro Cortese rechnet sich in Valencia mindestens einen Podestplatz aus © KTM

Mit dem 2013er KTM-Modell qualifiziert sich Sandro Cortese in Valencia bei seinem letzten Moto3-Rennen für die zweite Startreihe - Im Rennen ist alles möglich

Sandro Cortese wird sein letztes Moto3-Rennen aus der zweiten Reihe in Angriff nehmen. Im Qualifying zum Grand Prix von Valencia belegte der Weltmeister den vierten Platz. Sein Rückstand auf Landsmann Jonas Folger, der mit einer Kalex-KTM unterwegs ist, betrug 0,243 Sekunden. "Platz vier ist zufriedenstellend", meint Cortese über das Ergebnis. In Spanien ist er bereits mit dem nächstjährigen KTM-Modell unterwegs. Es sind Testfahrten unter Rennbedingungen. Die Witterungsbedingungen in den Freien Trainings machten die Aufgabe nicht leichter.

"Die Herausforderung war durch den neuen Asphalt und das neue Motorrad groß. Es war das erste trockene Training. Deshalb muss man alles relativieren. Unsere Aufgabe war schwieriger als jene der anderen Fahrer. Wir haben es gut gemeistert, weshalb ich glücklich bin", fällt Corteses Fazit positiv aus. "Natürlich ist es nicht die Pole-Position und die erste Reihe, aber von Platz vier aus kann man immer noch ein tolles Rennen fahren."

Die schnellsten Zeiten wurden in den letzten Minuten gefahren. Auch Cortese konnte sich noch deutlich steigern. "Runde für Runde fährt man schneller, wenn man nur ein trockenes Training hat. Klar haben wir auch etwas gefunden, weil das Motorrad neu ist. Deshalb findet man jede Runde etwas", erläutert der nächstjährige Moto2-Pilot. "Alles passt soweit und morgen wird denke ich ein gutes Rennen."

"Natürlich werde ich versuchen in meinem letzten Moto3-Rennen den Sieg zu holen. Wir müssen aber ruhig bleiben, denn es ist ein neues Motorrad. Alles ist möglich", blickt der Berkheimer auf Sonntag voraus. "Vielleicht können wir morgen um den Sieg fahren, aber um das Podium will ich auf alle Fälle mitkämpfen. Ich bin das ganze Wochenende entspannt. Das war ich auch schon auf Phillip Island, und habe dort gewonnen. Alles was noch kommt ist ein Bonus."

Im Verkehr der letzten Runden hat er die Pole-Position nicht verloren. "Manchmal hat man im Qualifying eine freie Runde und manchmal hat man Verkehr. Ich bin glücklich, dass ich mit dem neuen Motorrad in die zweite Reihe fahren konnte. Es hätte auch anders ausgehen können. KTM hat super Arbeit geleistet, dass das 2013er Modell schon so weit ist. Heute Abend wartet noch viel Arbeit auf uns, damit wir morgen wieder ganz vorne dabei sind."

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