Nach Problemen im Training fuhr Toni Finsterbusch ein starkes Rennen © FGlänzel

Während Louis Rossis Rennen wieder einmal durch einen Sturz vorzeitig beendet wurde, kämpfte sich Toni Finsterbusch auf Platz 18 nach vorne

Ein Sturz beendete beim Großen Preis von San Marino in Misano für Louis Rossi (FTR-Honda) das Rennen bereits in der dritten Runde. Aus Reihe vier gestartet, musste der Franzose vom Racing-Team-Germany gleich in der ersten Kurve zwei Fahrer an sich vorbeiziehen lassen. Im Tumult des Mittelfeldes konnte Rossi seinem Konkurrenten Alex Marquez in einer Kurve nicht mehr ausweichen und steiß mit ihm zusammen.

Dieser Unfall bedeutete das vorzeitige Aus. "Ich kam ziemlich gut vom Start weg. In der ersten Runde fuhr ich in einer ziemlich großen Gruppe mit", sagt Rossi. "Am Ende der dritten Runde wurde Marquez vor mir so langsam, dass ich mit ihm zusammenfuhr und stürzte. Ich muss jetzt nach vorn schauen, weil das Resultat heute sehr schlecht für mich war."

RTG-Neuzugang Toni Finsterbusch (Honda) startete aus der letzten Reihe und konnte durch eine beständige Leistung auf Platz 18 vorfahren. "Der Start war ganz gut, ich konnte gleich ein paar Plätze gut machen. In der zweiten Runde bin ich leider mit Jasper Iwema zusammengestoßen und hab dadurch zu viel Zeit verloren", erklärt Finsterbusch. "Ich fuhr dann in einer Dreiergruppe. Die Lücke zu den Fahrern vor uns war zu groß, um aufzuschließen. In der letzten Runde habe ich meine Gruppe angeführt und zugemacht, sodass ich als 18. ins Ziel fuhr."

"Das Rennwochenende war durchwachsen", bilanziert Teamchef Dirk Heidolf. "Natürlich ist es für uns als Team nicht zufriedenstellend, ohne Punkte nach Hause zu fahren. Die Mechaniker haben einen tollen Job gemacht und unseren beiden Fahrern sehr gute Bikes zur Verfügung gestellt. Louis konnte das Rennen gut beginnen, musste es jedoch unfreiwillig bereits in der dritten Runde nach einem Zusammenstoß mit Marquez beenden. Das kann natürlich immer passieren, jedoch ist es für uns langsam ermüdend, bei solchen Crashs immer dabei zu sein."

Lob gab es vom Teamchef hingegen für Finsterbusch: "Mit der Leistung von Toni war ich zufrieden. Man konnte erkennen, dass er von Mal zu Mal immer besser mit dem Motorrad zurechtkam", sagt Heidolf. "Wenn er eine bessere Startposition gehabt hätte, wäre es anhand seiner Rundenzeiten möglich gewesen, in der Gruppe vor ihm mitzufahren. Es war sein erstes Rennen bei uns und er hat einen guten Job gemacht. Ich bin sehr zufrieden."

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