Trotz Verletzung fuhr Alex Rins zum ersten Mal aufs Podium © Repsol

Nach dem ersten Podestplatz der Karriere wurde Alex Rins am verletzten kleinen Finger operiert - Auch Marc Marquez ließ sich seine angeschlagene Hand untersuchen

Für Alex Rins war Le Mans ein schmerzhaftes Wochenende mit einem Happy-End: Am Samstag hatte sich der Spanier bei einem Sturz im Qualifying den kleinen Finger der rechten Hand gebrochen. Zunächst war nicht sicher, ob der 16-Jährige den Grand Prix starten wird können. Schließlich erhielt er die Freigabe von den Ärzten. Es war ein fulminantes Rennen des amtierenden spanischen Meisters. Von Startplatz 26 kämpfte sich Rins durch das Feld und kletterte als Dritter auf das Podium. Es war sein bestes Ergebnis in seiner noch jungen WM-Karriere.

Nach der Siegesfeier ging es am Montag in die USP Dexeus-Klinik in Barcelona, wo Doktor Xavier Mir eine Operation am verletzten Finger durchführte. Der Eingriff war erfolgreich. Rins wird noch für weitere 24 Stunden im Krankenhaus bleiben und in der nächsten Woche mit der Rehabilitation beginnen. Sein Start in Barcelona Anfang Juni ist nicht gefährdet.

Auch Moto2-Vizeweltmeister Marc Marquez stattete am Montag der Dexeus-Klink einen Besuch ab. Der Spanier ließ sich die rechte Hand untersuchen. Diese hatte er sich bei dem Rennsturz angeschlagen. Der Daumen wurde dabei leicht verletzt. Es sind aber keine ernsthaften Schäden entstanden. Marquez muss die Hand nur schonen. Auch sein Start auf dem Circuit de Catalunya ist nicht in Gefahr.

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