Der Portugiese Miguel Oliveira war knapp schneller als Maverick Vinales © Repsol

Miguel Oliveira hält im dritten Freien Training in Frankreich Maverick Vinales knapp in Schach - KTM-Werksfahrer Sandro Cortese Sechster

Kurz vor Beginn des dritten Freien Trainings fielen einige Regentropfen. Trotzdem blieb es in Le Mans trocken und die Fahrer der Moto3-Klasse absolvierten ein normales Training. Dennoch waren die Rundenzeiten lange um rund eine Sekunde langsamer als am Freitagnachmittag. Erst in den letzten Minuten, als die Ideallinie sauber gefahren war, wurden die Zeiten schneller, blieben aber über der Bestmarke vom Vortag. An die Spitze setzte sich Miguel Oliveira (Suter-Honda) in 1:44.381 Minuten. Der Portugiese verdrängte Maverick Vinales (FTR-Honda) um 0,102 Sekunden auf den zweiten Platz.

Lange hielt Romano Fenati (FTR-Honda) den ersten Platz und fiel schließlich noch auf Rang drei zurück. Der Rückstand des Youngsters betrug auch nur 0,170 Sekunden. Rookie Fenati konnte in dieser Saison mit Platz zwei in Katar und dem Sensationssieg in Jerez glänzen. Nach einem schwierigen Estoril-Wochenende war der 16-Jährige nun wieder vorne mit dabei. KTM-Werksfahrer Sandro Cortese reihte sich an der sechsten Stelle ein. Nachdem am Vortag ein Defekt an seinem Motorrad aufgetreten war, drehte der Deutsche auch diesmal nur 14 Runden. Oliveira spulte zum Vergleich 18 Umläufe ab. 0,820 Sekunden fehlten Cortese auf die Spitze.

Zwischen Fenati und Cortese reiten sich Alex Rins (Suter-Honda) als Vierter und Zulfahmi Khairuddin (KTM) als Fünfter ein. Hinter Cortese folgte sein Teamkollege Danny Kent auf Rang sieben. An der Spitze waren somit vier Honda-Motorräder gefolgt von drei KTM. Die schnellste Kalex-KTM wurde von Alberto Moncayo auf Platz acht gesteuert. Lokalmatador Louis Rossi vom Racing-Team-Germany und Efren Vazquez (FTR-Honda) komplettierten die Top 10.

Die weiteren Deutschen waren weiter hinten zu finden. Marcel Schrötter verlor mit der Mahindra 2,6 Sekunden auf die Spitze und reihte sich an Position 22 ein. Sein Landsmann Jonas Folger folgte mit der Oral direkt dahinter. Die Mahindra ist ebenfalls in Zusammenarbeit mit Oral-Engineering entstanden. Das Material ist aber noch nicht konkurrenzfähig. Wildcard-Pilot Kevin Hanus (Honda) und Toni Finsterbusch vom MZ-Team reihten sich auf den Plätzen 30 und 32 ein.

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