Maverick Vinales setzte sich mit einer deutlichen Bestzeit an die Spitze © Repsol

Maverick Vinales fährt am Freitag die deutliche Bestzeit in Le Mans - Sandro Cortese rollt im zweiten Freien Training mit technischem Defekt an seiner KTM aus

Das zweite Freie Training in Le Mans war für Sandro Cortese früh beendet. Etwa 17 Minuten vor Ablauf der Zeit rollte der WM-Führende auf der Strecke aus. Es gab ein technisches Problem an seiner KTM. Bereits am Vormittag konnte Niklas Ajo nicht fahren, weil es einen Getriebedefekt an seiner KTM gab. Da Cortese nicht mehr trainieren konnte, wurde es schließlich Rang zwölf. Am Vormittag hatte der Deutsche mit der drittschnellsten Zeit gezeigt, dass er auch in Frankreich konkurrenzfähig ist. An der Spitze setzte Maverick Vinales ein deutliches Ausrufezeichen.

Der Spanier fuhr mit seiner FTR-Honda starke Runden. Im letzten Versuch ließ er sich von Miguel Oliveira (Suter-Honda) ziehen und wurde schließlich in 1:44,141 Minuten gestoppt. Damit war Vinales um 0,632 Sekunden schneller als Luis Salom mit der Kalex-KTM. Im letzten Moment katapultierte sich noch Louis Rossi vom Racing-Team-Germany auf den dritten Platz. Der Franzose war bei seinem Heimspiel um 0,786 Sekunden langsamer als Vinales. Die weiteren Fahrer lagen schon über eine Sekunde zurück.

Oliveira klassierte sich schließlich als Vierter vor Romano Fenati (FTR-Honda). Auf den Plätzen sechs und sieben folgten mit Alex Rins (Suter-Honda) und Efren Vazquez (FTR-Honda) zwei Spanier. Zulfahmi Khairuddin (KTM), Jakub Kornfeil (FTR-Honda) und Danny Kent (KTM) komplettierten die Top 10. Langsam kristallisiert sich Adrian Martin als Sturzkönig der Saison heraus, denn auch diesmal ging er zu Boden.

Ein schwieriges Training hatten die weiteren drei Deutschen im Feld. Jonas Folger ist nach seiner krankheitsbedingten Pause wieder dabei und katapultierte die technisch unterlegene Oral auf Position 26. Auf die Spitze fehlten 3,6 Sekunden. Nach Estoril ist Kevin Hanus (Honda) erneut mit einer Wildcard dabei. Er reihte sich hinter Folger als 27. ein. Platz 28 ging an MZ-Pilot Toni Finsterbusch. Marcel Schrötter konnte lediglich zwei Runden mit der Mahindra fahren und war das Schlusslicht.

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