Der Spanier Maverick Vinales fuhr im ersten Training die schnellste Runde © Honda

Maverick Vinales ist im ersten Freien Training für den Grand Prix von Frankreich knapp schneller als Miguel Oliveira und Sandro Cortese - Jonas Folger Letzter

Die Moto3-Klasse startete mit dem ersten Freien Training in das Rennwochenende in Le Mans. Der kurze Bugatti-Circuit war trocken, doch der Himmel war bewölkt. Es drohte Regen, doch er blieb aus. Es herrschten kühle 14 Grad Lufttemperatur. Die ersten 40 Trainingsminuten verliefen auch ruhig, lediglich in der ersten Schikane kürzten einige Fahrer ab, doch aufgrund der asphaltierten Auslaufzone war das kein Problem. An der Spitze waren wieder die üblichen Verdächtigen zu finden. In den Schlussminuten purzelten die Zeiten. Maverick Vinales fuhr in 1:45.437 Minuten die Bestzeit.

Hinter dem FTR-Honda-Piloten reihte sich Miguel Oliveira mit der Suter-Honda als Zweiter ein. Sein Rückstand betrug 0,151 Sekunden. WM-Spitzenreiter Sandro Cortese fuhr die drittschnellste Zeit. Der Deutsche war mit der Werks-KTM um 0,214 Sekunden langsamer als Vinales. Dieses Trio hatte sich bereits deutlich vom Rest des Feldes abgesetzt. Romano Fenati (FTR-Honda) hatte als Vierter bereits 1,043 Sekunden Rückstand. Dahinter ging es dann wieder eng zu, denn bis Platz zwölf folgten die Fahrer innerhalb einer Sekunde.

Auf Platz fünf kam Efren Vazquez (FTR-Honda), der lange die Zeitenliste anführte, am Ende aber nicht mehr zulegen konnte. Zweitbester KTM-Vertreter war Danny Kent auf Rang sechs. Die Top 10 komplettierten Luis Salom (Kalex-KTM), Zulfahmi Khairuddin (KTM), Alexis Masbou (Honda) und Alex Rins (Suter-Honda). Die weiteren deutschsprachigen Vertreter hatten wieder einen großen Rückstand.

Marcel Schrötter fehlten mit der Mahindra 4,9 Sekunden. Das bedeutete Rang 28. Direkt dahinter folgte MZ-Pilot Toni Finsterbusch als 29. Giulian Pedone (Suter-Honda) aus der Schweiz reihte sich auf Position 31 ein. Jonas Folger ist nach seiner Erkrankung in Frankreich wieder dabei, doch mit der unterlegenen Oral landete der 18. Jährige an der 33. und letzten Stelle. Mit seiner Zeit von 1:53.091 lag Folger außerhalb der 107-Prozent-Marke.

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