Sandro Cortese steht zum fünften Mal in seiner Karriere auf dem besten Startplatz © RACE-PRESS.com

Sandro Cortese erobert in Estoril seine zweite Pole-Position in diesem Jahr - Maverick Vinales und Miguel Oliveira komplettieren die erste Startreihe

Im Qualifying zum Grand Prix von Portugal in Estoril gab Sandro Cortese klar das Tempo vor. Der KTM-Werksfahrer sicherte sich die Pole-Position in 1:47,145 Minuten. Nach Katar ist es bereits die zweite Pole für den Deutschen in diesem Jahr. Maverick Vinales hatte in der Schlussphase keine Chance und musste sich mit der FTR-Honda um 0,315 Sekunden geschlagen geben. Die erste Reihe komplettierte Miguel Oliveira mit der Suter-Honda. Der Portugiese präsentierte sich bereits an den Trainingstagen stark. Schlussendlich betrug die Lücke zu Cortese sieben Zehntelsekunden.

Für die zweite Startreihe qualifizierten sich zwei weitere KTM-Fahrer. Danny Kent (+0,805 Sekunden) wurde Vierter und Zulfahmi Khairuddin (+0,938) Fünfter. Alle weiteren Piloten lagen schon mehr als eine Sekunde zurück. WM-Spitzenreiter Romano Fenati (FTR-Honda) konnte in Estoril bislang noch nicht ganz an der Spitze mitmischen und zog Startplatz sechs (+1,046) an Land.

Die dritte Reihe ist komplett in spanischer Hand. Efren Vazquez (FTR-Honda), der einmal kurz neben der Bahn war, wurde Siebter, gefolgt von Luis Salom (Kalex-KTM) und Hector Faubel (Kalex-KTM). Faubels Aspar-Teamkollege Alberto Moncayo hatte Pech. Als er für seinen letzten Angriff auf die Strecke ging, starb der KTM-Motor ab und der Spanier musste tatenlos zusehen, wie er auf Rang 17 zurückgereicht wurde.

Auch für seinen Landsmann Alex Rins (Suter-Honda) lief es nicht optimal. Nach der Pole-Position am vergangenen Wochenende in Jerez wurde es diesmal nur Startplatz 22. Direkt dahinter reihte sich der Deutsche Marcel Schrötter ein. Dem Mahindra-Fahrer fehlten 2,6 Sekunden auf seinen Landsmann an der Spitze.

Am Ende des Feldes fanden sich die weiteren beiden Deutschen wieder. Toni Finsterbusch vom MZ-Team wurde 30. Wildcard-Starter Kevin Hanus (Honda) war um weitere sechs Zehntelsekunden langsamer und folgte als 31. Giulian Pedone (Oral) aus der Schweiz qualifizierte sich vor dem Duo auf Platz 29.

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