Max Neukirchner ist beim vierten Saisonlauf in der Moto2 trotz eines Verletzungs-Handicaps nach einer starken Aufholjagd erstmals in die Top 10.

Beim Großen Preis von Frankreich in Le Mans belegte der 29-Jährige aus Stollberg Rang acht und verbuchte die ersten acht Zähler auf seinem WM-Konto. Der Nachfolger von Weltmeister Stefan Bradl beim Kiefer-Team war vom 27. Startplatz ins Rennen gegangen.

Wegen eines mehrfachen Bruches des Handwurzelknochens musste Neukirchner mit einer Mannschette an den Start gehen. Die Verletzung an der linken Hand hatte er sich bereits vor mehr als einem Monat im Qualifying zum ersten Saisonrennen in Katar zugezogen.

Der Schweizer Tom Lüthi (Suter) sicherte sich nach zwei dritten Plätzen in Spanien und Portugal seinen ersten Saisonsieg vor dem Italiener Claudio Corti (Kalex) und dem Briten Scott Redding (Kalex).

Der Spanier Pol Espargaro (Kalex) kam auf Platz sechs und zog in der Gesamtwertung mit 71 Punkten an Vize-Weltmeister Marc Marquez (Spanien/Suter/70) vorbei, der nach einem Sturz vorzeitig ausgeschieden war. Dritter ist Lüthi mit 68 Punkten.

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