Motorrad-Pilot Max Neukirchner beißt auf die Zähne.

Der 28-Jährige aus Stollberg geht am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Frankreich in Le Mans trotz eines mehrfachen Bruches des Handwurzelknochens an den Start.

Der Nachfolger von Moto2-Weltmeister Stefan Bradl beim Kiefer-Team hat sich die Verletzung an der linken Hand bereits vor über einem Monat im Qualifying zum ersten Saisonrennen in Katar zugezogen.

"Obwohl ich mir nach den Schmerzen bei den Rennen in Jerez und Estoril schon denken konnte, dass mit der Hand irgendwas nicht in Ordnung ist, war die Diagnose ein Schock für mich", sagte der Kalex-Pilot.

Die Schwere der Blessur war erst bei einer Kernspintomographie festgestellt worden, Neukirchner wird eine Schiene tragen.

"Ich hoffe das Ganze stellt keine allzu große Beeinträchtigung für mich dar und wir können in den nächsten Rennen eine klare Verbesserung zum Estoril-Ergebnis erzielen", sagte der frühere Superbike-Pilot.

Neukirchner war in Portugal 20. geworden und wartet in diesem Jahr weiter auf den ersten WM-Punkt.

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