Marcel Schrötter hat in der laufenden Saison bisher 17 WM-Punkte gesammelt © FGlaenzel

Platz elf beim Grand Prix in Le Mans: Marcel Schrötter zieht nach einem schwierigen Wochenende eine positive Bilanz

Tech-3-Pilot Marcel Schrötter fuhr beim Grand Prix von Frankreich ein solides Rennen. Auch wenn sich der Deutsche beim Heimrennen seines Teams einen Platz in den Top 10 zum Ziel setzte, kann er mit den fünf Punkten für den elften Platz zufrieden sein. Von Startplatz 17 kämpfte sich der Deutsche im Rennen Runde um Runde vor und überquerte etwa 33 Sekunden hinter Sieger Mika Kallio die Ziellinie.

"Mit dem heutigen Ergebnis kann ich zufrieden sein, selbst wenn ich meine persönliche Zielsetzung mit einem Top-10-Finish knapp verpasst habe. Wie immer habe ich in jeder Session mein Bestes gegeben und meine Crew hat einen super Job erledigt. Das Motorrad war optimal vorbereitet", lobt der Deutsche. "Aber ehrlich gesagt war nach diesem schwierigen Wochenende nicht viel mehr drinnen."

"Das gesamte Team hat mich bestmöglich unterstützt, aber ich konnte einfach nicht schneller fahren. Das hat sich vom ersten Training bis zum Warmup am Sonntagmorgen durchgezogen. Wenigstens im Qualifying lief es mit dem 17. Startplatz einigermaßen, obwohl ich damit weit von meinen Vorstellungen entfernt war und ebenso die Platzierung nicht erreichte habe, für die ich normalerweise fähig bin", berichtet Schrötter.

"Das Rennen selbst war größtenteils eine einsame Angelegenheit. Mein Start war gut, doch in der ersten Schikane wäre ich beinahe mit einem anderen Fahrer zusammengestoßen. Deshalb habe die bis dorthin gewonnen Positionen wieder verloren", bedauert der Tech-3-Pilot. "Danach konnte ich eigentlich die Lücke zu meinen direkten Vorderleuten schnell schließen, aber als ich knapp dran passierte mir ein Verbremser und ich musste das Rennen wieder alleine fahrend fortsetzen."

"Da die Rundenzeiten wie immer sehr ausgeglichen waren, war es in weiterer Folge unmöglich, zu jemand aufzuschließen und der Abstand nach hinten ließ sich locker kontrollieren. Jedenfalls ist die heutige Aufholjagd von 17 auf elf ermutigend, allerdings viel wertvoller sind dabei die gesammelten Punkte, nachdem ich zuletzt in Jerez leer ausging", betont Schrötter.

"Ich freue mich, das Heimrennen meines Teams mit einem ansprechenden Ergebnis beendet zu haben, da sie wirklich nichts unversucht ließen, mich bestmöglich für dieses so wichtige Rennen vorzubereiten", schildert der Moto2-Pilot. "Schließlich sind uns auch Fortschritte gelungen, weshalb ich zufrieden bin und dem nächsten Rennen in Mugello zuversichtlich entgegenblicke."

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