Jonas Folger jubelt mit seinem AGR-Team über die erste Pole-Position © FGlaenzel

Platz drei in Jerez und Pole-Position in Le Mans: Jonas Folger zeigt in der Moto2-Klasse sein großes Talent - Die 600er passt viel besser zu seiner Statur

Jonas Folger ist in der Moto2 angekommen. Die mittlere Klasse der Motorrad-WM ist gewöhnlich eng umkämpft und für Rookies nicht einfach. Folger kam bisher aber bestens zurecht. Zuletzt in Le Mans fuhr der Deutsche erstmals als Dritter auf das Podest. Nun ließ der 20-Jährige in Le Mans, seinem erste fünften Moto2-Wochenende, seine erste Pole-Position folgen. "Ich freue mich sehr über meine erste Pole-Position in der Moto2", jubelt das Nachwuchstalent.

"In Jerez bin ich schon ein starkes Rennen gefahren, aber ich habe nicht erwartet, dass ich hier die schnellste Runde fahre. Mir ist eine großartige Runde gelungen. Die Zeiten lagen aber eng beisammen", spricht er seinen Vorsprung von lediglich vier Tausendstelsekunden an. "Morgen muss man eine gute Pace fahren. Ich kann sicherlich um das Podest kämpfen", setzt sich Folger den nächsten Spitzenplatz als Ziel.

"Ein großer Dank geht an das Team, denn ich fühle mich gut und wir schaffen an jedem Wochenende große Fortschritte. Das ist sehr wichtig." Mit seiner Körpergröße von 178 Zentimetern zählt Folger zu den größeren Fahrern im Fahrerlager. MotoGP-Weltmeister Marc Marquez ist beispielsweise um zehn Zentimeter kleiner. Die Moto2-Kalex passt zu Folgers Statur viel besser als die kleinere Moto3. Außerdem ist der Motor stärker.

Deshalb blüht der Deutsche in der mittleren Klasse auch auf: "Ich genieße es viel mehr, die Moto2 als die Moto3 zu fahren. Der große Unterschied liegt bei der Motorleistung. Das Motorrad ist größer und ich kann viel besser damit arbeiten. Deshalb genieße ich es mehr als im Vorjahr. Das ist sicherlich ein Mitgrund, denn es macht mir viel mehr Spaß. Das Team arbeitet aber auch sehr gut. Ohne das Team hätten wir uns nicht an jedem Wochenende steigern können."

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